Wieczi‘s in NY

Feste feiern können Sie, die Amis

Mittwoch, 07.11.2018

17.9-23.09.18 (kann unbezahlte Werbung beinhalten)

Da wir jetzt einen für uns normalen Alltag in New York haben und ich euch nicht andauernd von Preschool, Playgrounds, Playdates, kurzen Nächten oder sonstigen langweilligen Dingen erzählen will, habe ich mich entschlossen euch nur die Highlights zu erzählen, die wir so gemeinsam erleben. Falls jemand mehr oder genaueres wissen will, dürft ihr natürlich gerne Fragen!! 

 

Die Tage fliegen hier wirklich, man schaut auf den Kalender und zack - es ist schon wieder eine Woche rum! Ich weiß nicht, liegt es am älter werden, an dem Alltag mit Kindern oder einfach dem busy Lifestyle, den wir hier jetzt mittlerweile auch schon haben. New York verändert einen, ich hätte nur nicht gedacht, dass es so schnell geht und wir uns so schnell einleben und anpassen. Es ist nicht negativ, im Gegenteil, mir bzw. uns gefällt dies sehr sogar! 

Diese Woche haben wir die Auswirkungen von Hurrican Michael abbekommen, der über Florida gezogen ist. Anfangs hieß es, dass er die Route geändert hat und wir ihn eventuell sogar mitbekommen werden. Da wird einem mal kurz ganz anders, auch wenn ich so etwas irgendwie sehr spannend finde und vielleicht auch mal so ein kleines bisschen gern miterleben würde - ich weiß, ich bin crazy!  Aber es waren dann "nur" die Auswirkungen mit heftigem Sturm und starkem Regen! Das hat mir dann aber auch gereicht, denn ich war beim zur Preschool bringen bis auf die Unterwäsche nass, habe aber dadurch dann später das erste Mal den Bus ausprobiert, was ganz gut geklappt hat.  Nun weiß ich wenigstens wie ich fahren kann, wenn ich mal bei schlechtem Wetter nicht laufen möchte.

Da hier alle schon langsam im Halloween-Fieber sind, auch wenn es noch ein paar Wochen bis dahin ist, haben wir an einem schulfreien Tag ein kleines Haunted House gebastelt! Das war echt witzig und Noah konnte es so kaum mehr abwarten, dass Halloween endlich kommt! Wir singen schon andauernd Halloween Lieder und langsam fangen die Leute an zu dekorieren. Die sind da mit Leib und Seele dabei! Das ist echt klasse! 

Samstags haben wir uns nach Little Italy aufgemacht. Um diese Zeit ist dort ein zehn-tägiges Fest zu Ehren von St. Gerramo, einem Heiligen. Das komplette Little Italy und ein paar Nebenstraßen sind in dieser Zeit gesperrt. Es ist ein Riesen-Straßenfest. Mit Umzug, hunderten Ständen mit leckerem Essen, Trinken, leckerem Gelato und noch so vielen anderen Sachen. Wir hatten ganz gutes Wetter erwischt. Kein Regen und nicht ganz so extrem heiß, perfekt um auf das Fest zu gehen. Dort angekommen, aus der Subway raus um die Ecke, tausende Menschen! Wow mit dem hätten wir nicht gerechnet! Massen von Menschen liefen durch die Straßen! Gut, es war auch Wochenende, dass hätten wir uns ja irgendwie denken können. Alles war total toll geschmückt! Eine Gedenkstätte zu Ehren des Heiligen war richtig schön dekoriert und hatte als Opfergabe Dollarscheine überall hängen. Die Menschen schoben sich langsam durch die Straßen, Platzangst durfte man hier nicht haben! Stand an Stand reihten sich nebeneinander, überall hörte man italienische Musik. Man kam sich wirklich vor als wäre man auf einem Fest in Italien! Wenn ich das Fest hier mit einem Straßenfest in unserer Gegend in Deutschland vergleiche, sind diese dagegen wirklich mini!!! Überall roch es nach leckerem Essen! Wir schlenderten erstmal ganz gemütlich durch und schauten was es alles so gab. Ehrlich gesagt konnten wir auch erstmal gar nichts kaufen, da wir kein Bargeld dabei hatten. Hier bezahlt man normalerweise den kleinsten Betrag mit der Karte und selbst kleinste Läden oder Stände sind mit Kartenlesegeräten ausgestattet. Aber wir hatten nicht daran gedacht, dass es eventuell auf dem Fest sein kann das man dort nur mit Bargeld bezahlen kann und so war es dann auch zum größten Teil. So mussten wir dann erstmal unsere Bank suchen. Wir sind dann einmal durch das ganze Fest, das insgesamt über drei Blöcke ging, durch gelaufen und haben uns angeschaut was wir dann essen wollten. Natürlich war unsere Bank komplett am Ende des Festes. Wir haben dann beschlossen beim Zurücklaufen nicht nochmal durch die Massen von Menschen zu laufen, sondern an den Seitenstraßen und da wo wir wussten, dass wir uns was zum Essen holen wollten, sind wir dann erst auf die Hauptstraße rein gelaufen. Natürlich haben wir uns eine original italienische Pizza aus dem Steinofen geholt! Die war super lecker! Unseren Jungs hat es auch sehr geschmeckt! Ein paar kleine süße Cannelloni als Dessert und ich hab noch etwas Neues ausprobiert mit Mais und Mozzarella, keine Ahnung wie es hieß aber es war sehr lecker! Also eines können die Amis wirklich und das sind Feste richtig feiern und zelebrieren. Das ist echt mega und macht richtig Spaß!

  

Nachdem wir uns den Bauch voll geschlagen haben, sind wir langsam wieder Richtung Zuhause gelaufen, allerdings dieses mal durch den Washington Square Park. Der Park liegt in einer Art Künstlerviertel! Hier gibt es sehr viele Artisten, Musiker, Künstler die Darbietungen zeigen, Vorführungen und auch viele kleine Läden mit extravaganten Designern. Als wir in den Park mittlerweile schon bei Nacht rein liefen, hörte man einen Pianisten auf seinem Flügel spielen, den er immer von Montags bis Donnerstags von zu Hause bis in den Park schiebt, um dort kostenlos die Menschen zu unterhalten. Er nimmt die Stimmung um sich herum auf und spielt dementsprechend Klavierstücke. Er wird hier liebevoll "crazy Piano guy" genannt und er macht es aus vollem Leib und Seele. Wir sahen mit Lichtschwertern kämpfende Männer, komplett vermummte Straßenmaler, die wie Amphibien auf dem Boden krabbelten und Lichtkünstler! Das fand Noah am spannendsten.

 

Ich musste auch unbedingt in die Designer Markets rein gehen, es waren tolle Sachen dabei. Mode, Schmuck, Deko, alles was man sich vorstellen konnte und auch recht ausgefallen. Ich hab mir dann auch ein schönes Armband von einer ganz lieben Designerin gekauft. Ein erfolgreicher Tag für mich, lecker Essen und dann noch Schmuck bekommen. Besser konnte ein Tag nicht enden.

 

 

Sonntag haben wir uns vorgenommen an den Strand zu fahren, allerdings nicht um zu baden, sondern nur um an der Promenade lang zu laufen und dort dann ein Picknick zu machen. Alles für den Ausflug und das Picknick zusammen gepackt sind wir zur Subway. Das Wetter war zwar heute nicht ganz so prickelnd, aber um spazieren zu gehen perfekt. Als wir immer näher nach Brooklyn kamen und das erste mal mit der Subway wieder über der Erde waren, begrüßte uns erstmal eine dunkle Wolkenfront am Himmel. Das sah nach Regen aus und prompt begann es damit auch schon. Wir hatten ein wenig die Hoffnung, dass wenn wir mehr in Richtung Strand kämen es vielleicht dort etwas besser werden würde, aber der Gegenteil war der Fall! Es schüttete wie aus Kübeln. Endstation, die Türen gingen auf wir schauten kurz raus und gingen gleich wieder in die Subway rein. Noah war total traurig, da er sich schon auf das Picknick gefreut hatte. Naja so haben wir dann halt in der fast leeren Subway Picknick gemacht! Hat auch was und macht man ja auch nicht alle Tage! So ein Ausflug in der Subway kann auch was haben. ;-) Das war dann ein recht kurzer Ausflug und wir sind dann schnell wieder nach Hause und haben es uns dort dann einen gemütlichen Restsonntag gemacht. 

 

Traurige & freudige Momente in New York

Dienstag, 16.10.2018

10.09-16.09.18 (kann unbezahlte Werbung beinhalten)

 

Am Montag und Dienstag war die Preschool wg. Feiertagen geschlossen. Es war Montags katastrophales Wetter, dass war dann gar nicht so schlimm das wir dann an diesem Tag nicht vor die Türe mussten. Wir hatten den Tag mit Noahs Kumpel verbracht, so ging der dann auch schnell rum.

Dienstag war 9/11 Memorial Day. Das Wetter war etwas besser und es regnete nur noch bis zum Mittag. Heute war ein sehr trauriger Tag, denn unser Mäxle wurde an diesem Tag eingeschläfert. Noah versuchte zu trösten und meinte "Mama, er ist jetzt im Himmel, da geht es ihm gut und weißt du Mira ist noch da". Später schaute er sich dann traurig Bilder von Mäxle an und bei ihm kamen auch die Tränen. Er meinte er kann jetzt gar nicht mehr mit Mäxle kuscheln und mit ihm Gassi gehen, wenn er bei Oma und Opa ist, da wurde es ihm wohl auch bewusst. Wir werden ihn nie vergessen!! 

Da es am Abend aufgehört hatte zu regnen, haben wir uns mit Lukas getroffen und sind zusammen zum World Trade Center gefahren, um dort am Memorial Day teilzunehmen. Es waren unglaublich viele Menschen dort. Verschiedene Kulturen, Angehörige, Touristen und Einheimische, Kollegen, Familien. Alle waren gekommen um diesen traurigen Anlass zusammen zu verbringen, zu trauern und zu erinnern. Man sah immer wieder Schilder, auf denen an Verstorbene gedacht wurde. Es waren so viele Menschen dort und trotzdessen war dort so eine Stille. Ehrfürchtig. Es überkam einen immer wieder die Gänsehaut. Unzählige Blumen wurden als Erinnerung an die Namenstafeln gesteckt. Überall waren kleine Flaggen und Gestecke zu sehen. Es war eine unglaubliche Atmosphäre. Aber alles sehr friedlich und andächtig. Es standen überall unzählige Einsatzkräfte, Polizisten, Feuerwehrmänner, Securitys und auch Terroreinsatzkräfte. Unzählige Einsatzfahrzeuge und auch Panzer, die zum Schutz aller da waren, aber auch um den vielen Kollegen die Ehre zu erweisen und ihnen zu gedenken. Nach einiger Zeit versammelten sich immer mehr Menschen an einer Kreuzung, die genau gegenüber einem Firedepartment war. Es waren Absperrungen und unzählige amerikanische Flaggen zu sehen. Wir bekamen mit, dass um 19:00 Uhr eine Gedenkmarsch stattfinden soll und eine Ansprache gehalten werden würde und haben uns so an der Straße einen guten Platz gesucht, sodass wir sie miterleben konnten. Neben uns stand eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr in ihrer Unform aus Stuttgart, die anlässlich des Memorial Days nach NY geflogen sind. Wie klein doch manchmal diese Welt ist! Nach einiger Zeit hörte man von weitem Musik, als sie etwas näher kam hörte man das die NYPD Pipe Band mit Dudelsäcken und Trommeln Lieder spielte. Alle waren in ihrer Uniform gekleidet. Voraus lief die Band dahinter unzählige Polizisten und Feuerwehrmänner, die ihren Kollegen dachten. Ich hatte nur noch Gänsehaut und mir kamen schon fast die Tränen. Sie spielten einige sehr schöne, aber auch andächtige Lieder und marschierten dabei die Straße hoch und wieder runter. Ich hätte euch so gerne ein Video rein gestellt, aber das funktionert leider nicht. Die Parade machte dann an der Wache halt und es wurde nochmals mit einer Ansprache und einem militärischen Gruß vor den ganzen Flaggen (es waren sehr viele und diese standen wohl für die gefallenen Einsatzkräfte) die Ehre erwiesen. Wir machten uns danach langsam und doch etwas bedrückt auf den Heimweg. Wir sprachen auf dem Weg nochmals viel darüber, denn auch wenn es uns damals ja nicht direkt betroffen hatte, brannte sich dieses Ereignis in unsere Erinnerungen ein und am Memorial Day teilzunehmen war für uns auch bewegend.

Mittwochs war dann wieder Preschool und die kommenden Tage waren wir dann schon wieder im Alltagsmodus.Noah versucht immer mehr und öfters englisch zu sprechen. Es freut mich richtig zu sehen, wie toll er das schon macht! Seine Lehrerinnen sind auch mit ihm zufrieden! Er macht sich richtig gut und spielt auch immer wieder mit den anderen Kindern. Ihm fällt es wohl nicht schwer, sich einzubringen und auch mitzumachen und er liebt es Bücher anzuschauen und vorgelesen zu bekommen. Für mich ist nun auch der Alltag da! Der normale Wahnsinn einer Mama eben! Mika genießt es auch, dass er mich ein paar Stunden alleine hat und spielt und liest sehr gerne mit mir! Es ist schön zu sehen, wie er sich entwickelt und auch immer mehr und mehr zu einem Kleinkind wird. Er ist hier ein kleiner Star. Ich kann hier nirgends mit ihm hin gehen ohne das die Leute ausflippen. Da bekomme ich jede menge Komplimente und liebe Worte für ihn! Ich werde einfach angesprochen und Mika ist natürlich ein kleiner Chameur und bedankt sich mit einem großen Strahlen! Das ist auch etwas, was man aus D so nicht kennt! Wenn die Menschen etwas toll finden oder ein Kompliment machen wollen, dann sagen sie dir es einfach! Da bekommst du beim vorbei laufen von einer fremden Frau gesagt: "Hey lovely, i love your dress, you look amazing! (Hey meine Liebe! ich liebe dein Kleid du siehst fantastisch aus!) Wow, da ist man erstmal baff, so etwas hat in D niemand zu mir gesagt und hier macht man es einfach! Ich finde das toll und mittlerweile mache ich das auch schon! Wenn mir etwas gefällt, sage ich das, einfach so und der-/diejenige freuen sich! Auch sind sie sehr aufmerksam, wenn du etwas nicht gleich siehst , bei den Kids zB. sagen sie dir es! In D sieht man es, denkt sich seinen Teil und geht weiter! Ich empfinde das nicht als aufdringlich, sondern als sehr nett und ich hoffe ich kann das dann mal mit nach Deutschland zurück nehmen, wenn ich dann vielleicht auch manchmal komisch angeschaut werde! Freitag war der erste komplette Tag für Noah in der Schule und es hat alles super geklappt! Keine Tränen, er hat Spaß und geht gerne hin! Was für ein toller Moment! Ich hatte wirklich so Bauchweh und nun läuft alles so problemlos, ich bin so dankbar darüber! Nachmittags bin ich mit den Jungs zur 5th Ave gelaufen und wir haben dort Lukas getroffen, wir mussten mal wieder ein paar Klamotten und Sachen beim NBA Laden besorgen und zum Abschluss waren wir unser Lieblingseis essen! Natürlich bei 16 Handles!

Am Samstag hat Lukas seine geliebte Bundesliga wieder verfolgt, das Gute daran ist, hier es läuft am Vormittag, so hat man dann wenigstens danach noch was vom Tag! Es war super heißes Wetter. Morgens haben wir auf dem Nachbar Tower einen Kindergeburtstag, wie er typisch in NY gefeiert wird, entdeckt! Diese Geburtstage sind unglaublich! Es wird eine teure riesen Party gefeiert, meist mit der ganzen Klasse und den Eltern. Mit Animateur, Musik, Barbeque, etc. Allerdings gehen diese meist auch nur max. 2 Stunden und dann ist das ganze Spektakel auch schon wieder vorbei! Ich bin schon auf unseren ersten amerikanischen Kindergeburtstag gespannt!

Später habe ich ein paar Snacks vorbereitet, da wir heute mit der Gondel nach Roosevelt Island fahren wollten. Es ist gar nicht so bekannt für NY, aber die Einheimischen machen dies wohl ganz gerne! Kurz mit der Gondel rüber auf die Insel fahren und dort den Park und die Ruhe genießen. Es war zwar eine kurze Fahrt, keine zehn Minuten, aber es war echt cool über die Straßen mit den fahrenden Autos und den River zu schweben! Wir sind dann im Park zuerst spazieren gegangen und haben dann eine kleine Pause an einer Ruine gemacht! An einer Ruine sind wir dann mit einen Shiba Inu (kleine Rasse der Akitas) Besitzer ins Gespräch gekommen. Der hat zuerst ein wenig erzählt, dass er auch eine Zeit in Deutschland gelebt hat und mit uns ein paar Worte deutsch gesprochen hat! Man muss hier echt aufpassen, was man auf deutsch sagt! Es ist wirklich unglaublich, wieviele Menschen hier Deutsch verstehen und sprechen können! Er erzählte uns dann, dass in der Ruine und auch auf der Brücke und den gegenüberliegenden Gebäuden der Film Spiderman gedreht wurde. Vorallem die Kampfszenen wurden hier gedreht! Ich fand das total spannend was er uns alles erzählt hatte! Ich schaue jetzt auch die Filme, die in NY spielen, ganz anders an, weil ich schon so viele Stellen und Orte kenne und mich dann richtig freue! Wir sind dann noch etwas in dem Park spazieren gewesen und haben dann wieder die Gondel zurück genommen. Auf dem Rückweg hat es auf einmal richtig lecker gerochen, nach Süßem. Dann standen wir vor einem Candy Shop! Da mussten Noah und ich natürlich rein! Der war echt riesig und es gab dort alles aus Süßigkeiten, was man sich vorstellen konnte! Ich hätte mich echt tot kaufen können, hatte mich aber echt gut im Griff. Diese Shops sind immer total quietschbunt und es riecht dort immer soooo lecker! Da werd ich echt immer zum Kind. Wir hatten aber dann erstmal richtig Hunger und wollten unbedingt einen guten Burger essen und wie es natürlich ist, wenn man einen sucht, findet man tausend andere Restaurants aber keinen Burgerladen! Wir sind gefühlte Ewigkeiten gelaufen und es war auch schon dunkel! Ich meine es ist ja nicht so, dass es hier keine tausend Essenmöglichkeiten gibt, aber wir hatten  halt sooooo Lust auf einen Burger. Letzenendes haben wir dann nach einem Zick-Zacklauf durch Manhatten endlich einen gefunden, bei dem wir dann noch was gegessen haben. Wir waren danach echt platt. An diesem Tag sind wir mal wieder recht viel gelaufen und sind alle fix und fertig ins Bett gefallen.

 

Am Sonntag durfte ich mal ausschlafen! Juhu das war schön, aber nicht von langer Dauer, da Mika schon bald die Hosen bis oben hin voll hatte! Nach dem wir den Morgen dann gemütlich verbracht haben, sind wir bei dem schönen Wetter auf ein Straßenfest gegangen, das bei uns in der Nähe war! Es war riesengroß und ewiglang! Es hat richtig Spaß gemacht! Wir hatten dann einen Stand gefunden, der original deutsche Bratwurst verkaufte. Da musste ich natürlich eine essen! Die gabs im Weckle mit Sauerkraut! Beim bestellen sah mich die Verkäuferin schon grinsend an und ich sprach sie dann an, ob sie Deutsche war, denn man sah es ihr irgendwie an! Sie meinte sie hätte auch sofort gemerkt, dass ich Deutsche bin, denn nur die Deutschen sprechen Bratwurst so aus, wie ich es gemacht habe, bei den Amis klingt das etwas anders! Wir haben etwas miteinander geredet und es war interessant zu hören, wie sie sich hier eingelebt und Fuß gefasst haben! Die Wurst war echt sehr lecker und schmeckte wie in der Heimat! Wurst machen können sie hier nämlich nicht so gut! Mika fand sie auch super lecker und wir zwei waren Happy! Ihr merkt schon mit Essen kann man mich glücklich machen! Als wir da kurz zum Essen standen, hat ein kleiner Junge Sauerkraut probiert und meinte dann so ja es schmeckt und hatte sich dann auch eine Wurst mit Sauerkraut bestellt. Als er reingebissen hatte, meinte er so zu seinen Eltern: "Wow this is yummi, how do the germans do that!?!? (Wow das ist super lecker, wie machen die Deutschen das nur?!?!) Ich musste so lachen, denn der Kleine war total perplex das es so gut schmeckt! Das können die Deutschen eben! Beim Schlendern über das Fest haben wir dann für Noah noch ein Marvel-Bild für sein Kinderzimmer gefunden und wir haben wieder den Fotografen entdeckt, der wunderschöne Panorama Bilder verkaufte. Wir hatten uns dann nach ein bisschen Handeln für eines entschieden und bestellt. Wir waren total happy, denn nun hatten wir bald ein tolles Bild fürs Wohnzimmer.

  

Nach dem Straßenfest haben wir uns daheim kurz frisch gemacht und sind weiter auf ein Fest bei uns am Hudsonriver. Dort hatte wir uns mit Freuden aus dem Haus verabredet. Wir sind erst einmal kurz durchgelaufen, Noah hatte dann auf Hüpfburgen mit seinem Kumpel Spaß und danach haben wir zusammen an dem kleinen Pier Cafe den Abend zusammen ausklingen lassen. Wir sind dann alle zusammen nach Hause gelaufen, die vier Jungs hatten Spaß und wir Eltern haben uns auch gut verstanden. Nach und nach haben wir uns dann alle im Fahrstuhl verabschiedet, das ist irgendwie cool, dass wir immer mehr Kontakte haben, die bei uns im Tower wohnen! Und so war eine Woche schon wieder rum! 

Laborday and Preschool is starting

Samstag, 29.09.2018

Sooorrryyyy schon wieder viel mehr im Verzug, aber das New Yorker Leben hat uns ganz gut im Griff und vorallem hat mich Mika gut im Griff, am PC zu sein ohne das er mit schreiben will, geht gerade schwer! Auch hatten wir unseren ersten Besuch hier, da bin ich leider nicht zum Schreiben gekommen.

 

03.09.-09.09.18 (kann unbezahlte Werbung beinhalten)

 

Montag war Laborday! Tag der Arbeit, genau wie in Deutschland ein Feiertag! Lukas hatte dadurch frei und ich hatte für diesen Tag für Noah einen Termin bei einem Kinderfriseur vereinbart. Es war super heißes Wetter, eigentlich perfekt für den Strand, aber leider war das beim Ausmachen des Termins nicht abzusehen, dass es so toll wird! Nachdem Lukas morgens ausgeschlafen hatte, haben wir uns dann zusammen bei schon 33° Grad zur Upper East Side aufgemacht. Der Friseur war quer gegenüber auf der anderen Seite von Manhatten. So haben wir den Weg durch den Central Park gewählt. Man merkte das Feiertag war, zu den normalen Touristen waren auch viele Einheimische dort und haben das schöne Wetter genossen. Wir haben so viele schöne neue Stellen entdeckt. Ein Modelshooting zwischen den ganzen Menschen, immer wieder hörte man irgendwo Musik, klassisch, modern, ein Jazz Ensemble, Künstler führten kleine Darbietungen vor. Es war richtig toll! Überall war etwas zu sehen und Lukas musste mich immer wieder daran erinnern, dass ich nicht zu viel schlenderte, da wir ja einen Termin hatten.

 

Dort angekommen hat man den Friseur von außen gar nicht gleich entdeckt. Die Türe auf und wir wurden erstmal erschlagen. Alles komplett quietschbunt! Spielsachen, überall wo man hin sah, Süßigkeiten und Haaraccesoires! Auf der anderen Seite waren kleine Friseurstühle, teilweise im Autoformat und am Spiegel waren kleine Fernseher aufgestellt. Die Kids konnten sich vor Beginn des Haarschnittes aus einer riesen Auswahl an DVD's einen Film aussuchen, den sie währenddessen anschauen konnten. Noah hat sich seine Lieblingsserie ausgesucht und sich total gechillt dann auf seinen Stuhl gesetzt. Problemlos hatte er sich die Haare schneiden lassen. Währenddessen wurde Mika mit Luftballons versorgt. Die Friseurin hat uns während dem Haare schneiden mit Tipps für Ausflugsziele versorgt. Danach haben die Jungs noch ganz viele kleine Dinos zum Spielen bekommen. Ein Friseurbesuch der sich für die Jungs wirklich gelohnt hat.

 

Da wir in der Nähe vom deutschen Laden waren, wollten wir da noch vorbei gehen, dort angekommen hatte der aber typisch deutsch natürlich am Feiertag geschlossen! So sind wir halt dann gleich zu unserem Lieblingseisladen 16 Handles und haben uns so etwas abgekühlt. Auf dem Heimweg habe ich mir bei meiner Lieblingssalatbar einen Salat geholt und Lukas ist spontan auch noch zu einem Barber gegangen. Die Jungs sind auf dem Rückweg eingeschlafen und da zahlte sich der Buggy wirklich aus, denn beide lagen bequem drin und bei dem heißen Wetter musste keiner von uns tragen!

Zu Hause angekommen haben wir uns erstmal kurz ausgeruht, sind aber dann noch runter an den Hudson die letzten Sonnenstrahlen genießen.

Diese Woche war auch Chewy bei Lukas seinen Eltern, da seine neue Besitzerin seit längerem schon einen USA Urlaub bei der Familie geplant hatte. Es war irgendwie komisch ihn da zu sehen. Es zeriss einem innerlich das Herz. Aber es geht ihm bei ihr wirklich sehr sehr gut und er ist ihr ganzer Lebensmittelpunkt, das macht es etwas leichter.

 

Dienstags haben wir dann endlich auch mal Noah seinen besten Freund wieder getroffen. Der war endlich wieder aus seinem Deutschland Urlaub zurück. Es war wieder super heißes Wetter, so haben wir uns auf einem Spielplatz getroffen, der schön im Schatten war. Als die Beiden sich gesehen haben, sind sie fast ausgeflippt vor Freude und waren wieder unzertrennlich. Allerdings war es nur eine Stunde, da sie noch etwas mit dem Jetlag zu kämpfen hatten. So haben wir dann eine kurze Pause eingelegt, haben uns dann aber am Nachmittag nochmal im Playroom getroffen, da es die Jungs ohne einander nicht ausgehalten haben. Während dieser Pause war bei uns im Tower ein Feuerwehreinsatz. Man hörte viele Sirenen und es standen auf einmal mehrere Fahrzeuge vorm Haus. Der Eine wurde schon an einen Wassermast angeschlossen und du sahst sie in voller Montur ins Haus rein rennen. Auf einmal hörte ich wie jemand im Flur vor der Haustüre umher lief. Man hörte immer wieder ein piepsen und ein "Check". Ein Feuerwehrmann lief die Türen entlang und führte irgendwelche Messungen durch. Da wurde mir schon etwas mulmig. Nach einiger Zeit sind sie dann aber wieder abgezogen. Keine Ahnung was genau war.

Noah versucht immer mehr Englisch zu sprechen und Mika hat seinen allerersten kleinen Schritt gemacht! Am Abend sind die zwei dann Tandem in meinem Arm eingeschlafen, da sie fix und fertig waren. Leider hab ich davon kein Foto gemacht aber es sah echt zu süß aus. Ich konnte danach noch in Ruhe ins Gym gehen.

Am Mittwoch hatten wir einen Termin in der Preschool. Lukas hatte Homeoffice, sodass er mit gehen konnte und es war wieder super heiß! Wir lernten Noah seine Lehrerin kennen und durften alles nochmals anschauen. Ich konnte mit der Lehrerin die wichtigsten Fragen klären und bekam viele Infos während Noah alles erkunden durfte! Neben den "Eingewöhnungszeiten" habe ich die wichtigste Regel erklärt bekommen. Es dürfen keinerlei Lebensmittel mit Nüssen in die Schule gebracht werden. Am Besten auch keine Lebensmittel, die mit Nüssen in Verbindung waren. Es gibt hier in USA eine sehr hohe Allergikerrate und die Reaktionen sind wohl hier auch extrem stark, was wohl aber daran liegt, das hier die Nüsse nicht so gereinigt werden wie in Europa! Noah war schon super aufgeregt und fühlte sich in seinem Gruppenraum super wohl. Er wollte gar nicht mehr gehen - nur mit Überredung, dass Morgen die Schule beginnt, konnten wir ihn nach Hause lotsen. Der Tag verlief dann relativ unspektakulär ab, aber der Donnerstag würde dafür ja auch spannend genug werden! 

Heute war es endlich soweit! Die Preschool beginnt. Noah war super aufgeregt, ich aber auch. Ich wusste ja nicht wie es mit Noah und der Trennung klappen würde und wie er sich zurecht finden würde, auch mit der neuen Sprache, da dies ja eine englisch Schule ist. Wir waren super pünktlich fertig und Noah konnte es nicht mehr abwarten los zu gehen, so sind wir dann eben schon sehr früh los gelaufen. Typisch Deutsch waren wir überpünktlich an der Preschool. Der Eingang war  geschmückt und die Kids wurden von einigen Lehrern, dem Rektor und den super netten Hausmeistern begrüßt. Nachdem die Klassenzimmertüre geöffnet wurde, durften alle Kinder rein gehen und wurden von ihren Lehrerinnen begrüßt. Noah entdeckte auch seine Freundin, mit der wir uns am Wochenende getroffen hatten. Nach dem die Kids erstmal alles erkunden durften, haben wir uns Eltern dann langsam verabschiedet und durften in den Theaterraum gehen um in der Stunde in der wir auf die Kids warteten Kaffee und Tee zu trinken und die anderen Eltern kennenzulernen. Helen (die Mama von Noahs Freundin) zeigte mir noch einige wichtige Dinge, die ich wissen musste. Auch bekam ich eine persönliche ID-Karte, sodass ich immer in die Schule rein komme um Noah zu bringen und abzuholen. Nur mit dieser kommen die Eltern oder Bezugspersonen in die Preschool rein. Ich konnte einige nette Gespräche führen. Was ich an den Amerikanern mag ist, auch wenn es vielleicht oberflächlicher ist als in Deutschland, man kommt schnell ins Gespräch, hatten nette Gespräche und wird schnell mit einbezogen. Sie sind alle sehr höflich und hilfsbereit, was man sich in Deutschland öfters mal wünschen würde. Nach der Stunde durften wir Eltern die Kids wieder abholen. Noah hatte es glaub irgendwie gar nicht richtig realisiert als ich mich verabschiedet hatte, denn er schaute mich erst lachend dann verdutzt an und fing dann an zu weinen. Zuerst warum ich so lange draußen war und dann, dass er nicht nach Hause gehen wolle. Nachdem er mir alles aufgeregt erzählt hatte, haben wir uns an diesem super heißen Wetter wieder nach Hause auf gemacht! Mika war fix und fertig und schlief zu Hause gleich ein, aber auch Noah war von all den neuen Dingen fix und fertig und so verlief der restliche Tag recht ruhig. 

 

Am Freitag war schon etwas länger Preschool. Sie begann zu der regulären Zeit um 8:45 Uhr. Heute ging Lukas mit. Wenn er morgens keinen Termin hat, begleitet er uns dorthin. Lukas ließ sich dann auch noch eine ID Karte machen, sodass er auch in die Schule rein kann. Nachdem wir nach einer Weile uns verabschiedet hatten, konnte man sich wieder im Theaterraum treffen. Es waren wieder ein paar Eltern drin, allerdings einige weniger als am Vortag und nach und nach gingen immer mehr. Nach ein paar Gesprächen schlief mir Mika im Arm ein und ich war dann auch die einzige Mutter die noch wartete, falls etwas mit ihrem Kind sein sollte. Die Amerikaner sind schon etwas anders. Sie sagen nur  hoffentlich weint mein Kind nicht, aber es wird schon irgendwie klappen. Ich habe immer wieder weinende und nach ihren Eltern rufende Kinder auf den Gängen gehört und Lehrer gesehen, die versucht haben sie wieder zu beruhigen. Ich hoffte nur, dass Noah nicht zu großen Trennungsschmerz hatte. Aber es kam keine Lehrerin zu mir runter. Nach einer Weile wachte Mika wieder auf und da es bei Noah gut aussah machte ich mich dann für die letzte Zeit noch auf und ging in ein Outlet, das drei Minuten entfernt war. Allerdings nur um mich mal kurz umzuschauen. Ich war dann auch wieder überpünktlich in der Schule, da ich da sein wollte, falls Noah nicht so lange aushält. Als die Türe aufging, schaute mich mein Noah kurz an und fing an zu weinen. Allerdings nicht weil es so schlimm war, sondern weil er noch nicht gehen wollte! Ehrlich gesagt viel mir da ein Stein vom Herzen, denn so weiß ich, dass es ihm gefällt. Seine Lehrerin meinte es war ein ganz guter Tag und dass er sich trotz der Sprachbarriere ganz gut zurecht finde. Das hört sich doch gut an und so konnten wir gut ins Wochenende starten. Nach einem kurzen Mittagsschlaf sind wir dann noch in den Playroom bei uns im Tower gegangen und wir haben ein paar neuen Bekanntschaften gemacht. Zum Abschluss des Tages gab es dann noch für alle ein selbstgemachten Milchshake und einen schönen Spieleabend mit Papa.

Am Samstag ist Lukas morgens alleine nach Harlem gefahren, dort ist ein Aldi. Der hatte in dieser Woche deutsche Angebote. Er wollte erst einmal schauen in was für einer Gegend dieser dort war und ob es sich in Zukunft lohnen würde, dort ab und zu einkaufen zu gehen. Die Gegend ging einigermaßen, man merkte zwar das man nicht mehr direkt in NYC war, aber es war nicht ganz so krass wie in der Bronx. Leider war der Einkauf allerdings ein Reinfall. Denn es war so gut wie alles ausverkauft und er sah irgendwie so aus, als wäre er nie richtig fertig gebaut worden. Direkt neben dem Aldi war aber noch ein riesen Target. Was echt super zu wissen ist, denn in diesen Läden gibt es, wie in einem K-Mart alles was man braucht oder auch nicht braucht.

Heute hatten sich auch unsere Eltern getroffen und zusammen den Nachmittag verbracht! Die Kids und ich haben dann mit den Omas und Opas einen großen Skypeanruf gemacht. Noah fand das total cool, dass seine Grandparents zusammen waren. Er meinte nur Mama das ist voll toll, dass die sich lieb haben! Da schmilzt das Herz doch dahin. Leider habe ich von meinen Eltern da auch erfahren, das es unserem Mäxle sehr schlecht geht und er in den nächsten Tagen wahrscheinlich eingeschläfert werden muss. Für mich brach kurz eine Welt zusammen! Mein Mäxle begleitete mich mein halbes Leben! Es war mir bewusst, dass ich ihn wahrscheinlich nicht mehr sehen werde, wenn wir im Dezember zum Besuch nach Deutschland gehen werden. Es ging ihm einfach nicht mehr gut und durch seine epileptischen Anfälle hatten sich einfach zu viele Folgeerkrankungen aufgemacht, aber wenn man es dann doch weiß, dass es bald so weit ist, tut es einfach nur weh! Noah tröstete mich immer wieder und meinte er sei auch traurig, weil er Mäxle dann nicht mehr streicheln könne.

Als Lukas mit ein paar Sachen von seinem Einkauf daheim ankam, haben wir uns gleich wieder weiter auf den Weg gemacht, nach Greenpoint ins polnische Viertel. Allerdings war die Strecke dorthin dieses mal auch sehr chaotisch. Die Subway fuhr, wie so oft an Wochenenden, wg. Bauarbeiten anders. Wir mussten zwischendurch auf einen Bus umsteigen, der natürlich länger brauchte und viel zu voll war. Wir haben uns dann erstmal nach dem ganzen Stress einen Kuchen gönnen müssen.

Wir konnten dann aber ein paar super Schnäppchen machen und sind dann wieder mit dem viel zu vollen Bus, durch ein jüdisches Viertel in Brooklyn, zurück zur Subway gefahren. Hier in NY sieht man alle Religionen und Kulturen, niemand versteckt sich, richtig toll! Die jüdischen Mitbürger tragen ihre Käppchen und auch die jüdisch Orthodoxen zeigen sich mit ihrer speziellen Kleidung auf der Straße. Durch dieses Viertel hindurch zu fahren war als wäre man kurz in einer anderen Welt. Fotos gibt es aber keine, ich habe mich nicht getraut welche zu machen! Am Abend zu Hause, nach der chaotischen Rückfahrt angekommen, habe ich dann erstmal bissle polnisches Essen gekocht und wir sind alles platt ins Bett gefallen.

Sonntag war schlechtes Wetter es regnete wie aus Kübeln, eigentlich hatten wir uns mit Noah's Freundin aus der Preschool und der Familie für ein Playdate auf einem großen Spielplatz verabredet. Kurzerhand hatten sie dann geschrieben, wir sollen doch einfach zu ihnen vorbei kommen. Sie wohnen auch gar nicht so weit von uns entfernt! Ihre Wohnung ist direkt am Central Park. Eine riesen Altbauwohnung, schön eingerichtet und übervoll mit Spielsachen. Der erste Kommentar, den Lukas zu mir sagte war nur "Ich möchte nie wieder hören, dass unsere Kinder viele Spielsachen haben, denn das übertrifft das Ganze!" Die Kids haben schön miteinander gespielt und wir uns unterhalten und mitbespaßt. Irgendwann haben wir uns dann wieder auf den Heimweg gemacht. Der restliche Sonntag verlief dann noch recht ruhig! Mika hat seine ersten Schritte ganz allein gemacht! Von einem auf den andren Tag! Wir waren super stolz und ganz happy! Das war ein schöner Abschluss von dieser Woche!

Ich versuche jetzt die kommenden Tage alles etwas aufzuholen, kann aber nichts versprechen

Unser zu Hause nimmt Gestalt an

Dienstag, 18.09.2018

27.08 -02.09.18

(kann unbezahlte Werbung beinhalten)

 

Es ist mal wieder super heiß hier! Das Thermometer zeigt zwar nur 33° Grad an, aber mit der Luftfeuchtigkeit und durch die Stadt sind es gefühlte 38° Grad! Aus dem Grund sind wir auch auf den Spielplatz gegangen, so dass die Jungs sich dort abkühlen und mit dem Wasser spielen können. Nachmittags sind die beiden vom Toben platt ins Bett gefallen. Da sie dann abends fit waren, als der Papa nach Hause gekommen ist, sind die Drei zusammen in den Pool gegangen und ich konnte ein bisschen Mamiauszeit im Gym nutzen! Nachmittags kam unser neuer Wohnzimmertisch, den ich dann noch nach dem Sport zusammen gebaut hatte. Als die Jungs im Bett waren, haben wir dann auch gleich noch alles umgestellt. Nun war das Wohn- Esszimmer endlich fertig! Yay! Ich bin total happy und es gefällt mir ganz gut! Ich hätte zwar den TV-Tisch (eigentlich unser alter Wohnzimmertisch) gerne etwas anders stehen gehabt, aber durch die Anschlüße muss er jetzt dort stehen bleiben. Aber ich bin trotzdem soweit zufrieden! 

Dienstags wurde dann auch das vorerst letzte Möbelstück geliefert. Ich hab eine kleine Lesebank für die Jungs ausgesucht. Da Noah gerade das Bücher anschauen und "Lesen" für sich entdeckt hat, dachte ich das wäre eine ganz schöne Idee. Aber auch um etwas mehr Staufläche für die ganzen Spielsachen zu haben. Da es heute noch heißer war, haben wir uns in der Wohnung verkrochen und abends sind wir alle gemeinsam zu unserem Lieblingseisladen "16 Handles" gelaufen. Dort kann man sich sein Soft-Eis komplett selbst zusammen stellen. Man wählt aus vielen verschiedenen Eissorten, Toppings und Soßen aus! Noah war vom Tag so platt, dass er leider auf dem Hinweg eingeschlafen ist, aber dafür hatte sich Mika umso mehr gefreut, der durfte bei mir etwas mitessen! Lukas baute danach gleich noch die Bank auf, allerdings war es dieses mal etwas aufwändiger und er fluchte andauernd. Aber der Aufwand lohnte sich. Denn am nächsten Morgen nahm Noah begeistert seine neue Bank in Anspruch!

Wir mussten sofort Bücher lesen und er wollte gar nicht mehr von der Bank runter! Allerdings haben wir gemerkt, das wir wohl früher oder später noch eine Zweite holen müssen, da Mika sie auch sehr toll findet. Mittwoch Nachmittags mussten wir leider in die üble Hitze raus gehen, da wir einen Termin zum Check up mit Noah hatten. Seine neue Preschool möchte eine komplette Gesundheits-Untersuchung haben. Vergleichbar mit den U's in Deutschland. Es war alles in Ordnung und die Ärztin war zufrieden mit ihm. Da die Praxis dieses Mal direkt mit unserer Versicherung abgerechnet hat, haben wir leider nicht mitbekommen was diese Untersuchungen gekostet haben. Unsere Bekannte meinte aber, dass sie 600$ bezahlt hatte! Nicht schlecht für einen kurzen Check up!

Die Hitze ließ auch am Donnerstag nicht nach, aber die Jungs mussten irgendwie dennoch ihre Energien raus lassen. Deswegen hatten wir uns am Nachmittag mit Noah's Kumpel im Playroom verabredet, denn dieser ist schön klimatisiert und da lässt es sich ganz gut aushalten. Am Nachmittag wurde unsere Stehlampe fürs Wohnzimmer geliefert! Glaube unsere "Doormen" sind jetzt dann auch mal wieder froh, wenn mal von uns kein Paket dabei ist. 

Der Freitag fing sehr entspannt an, ich genieße gerade noch die letzten Tage an denen ich morgens noch nicht so früh raus muss. Denn mit Beginn der Preschool heißt es für mich auch wieder früher aufstehen und nicht erst, wenn die Jungs aufwachen. Noah wollte erstmal nach dem Frühstück mit seinen Dinosaurs und Pokemon baden. Was man nicht alles macht. Da am Montag Laborday war, gibt es sehr viele Prozente und ich brauchte dringend ein paar Klamotten und Schuhe! Nachmittags haben wir uns dann mit Lukas getroffen und sind zusammen zur 5th Ave gelaufen. Noah ist auf dem Weg mal wieder eingeschlafen und Mika war etwas müde, was das Shoppen nicht ganz so einfach machte. Ich flitzte schnell durch den riesen H&M. So einen hab ich in Deutschland in der Größe noch nie gesehen!

Mika half mir dann beim anprobieren und riss dabei lachend immer wieder den Vorhang auf, gut das keiner groß da war! Ein paar Sachen gefunden und bezahlt, danach Mika ins Tuch gepackt, da er schon den ganzen Laden beschallte. Lukas wollte sich und den Jungs im NBA Laden ein paar Shirts kaufen. Mika ist dann zum Glück schnell eingeschlafen und wir konnten recht ruhig einkaufen gehen. Leider hat es immer mal zwischendurch geregnet, was nicht so angenehm war, da wir natürlich keine Schirme dabei hatten. Am Rockefeller Center vorbei haben wir dann diese coole Sandburg gesehen, hier gibt es immer mal wieder etwas Neues zum anschauen und in der Weihnachtszeit wird hier auch der berühmte Weihnachtsbaum aufgestellt, auf den ich mich schon sehr freue!

 

Nachdem die Jungs im NBA Laden ausgestattet wurden, ging es noch in einige Schuhläden, denn Lukas und ich wollten uns beide Sneaker kaufen. Durch den Laborday hatten wir Glück und haben ein super Angebot gefunden. Schon komisch das waren meine allerersten Sneaker, die ich mir nicht für den Sport sondern für den normalen Alltag gekauft hatte. Wer mich kennt, weiß wie ungewöhnlich das ist! Aber es ist echt viel angenehmer so die ganzen Meilen zu laufen und hier siehst du die Frauen zum hübschen Buisnessdress Sneaker tragen, da es einfach viel komfortabler ist. Wenn ich dann jetzt bald Noah immer zur Schule bringe und wieder abhole, bin ich noch mehr zu Fuß unterwegs und da sind bequeme Schuhe viel besser. Auf dem Heimweg waren wir dann noch kurz mexikanisch essen! Es war super lecker! Hier gibt es so viel Essensauswahl. Das ist für mich ein echter Traum! Teilweise kann ich mich gar nicht entscheiden was ich essen soll! Vor kurzem hatte ich auch schon mal etwas bolivianisches probiert, dass zwar etwas schärfer war, aber auch sehr lecker! Hier gibt es nichts, was es nicht gibt! 

 

Samstag früh war das letzte Mal Sport, denn die Sommerferein gehen jetzt zu Ende. Da wir die letzten Male Noah immer wieder überreden mussten in den Sport zu gehen, haben wir ihn dann nicht mehr weiter angemeldet. Für knapp 400$ war es uns dann einfach zu teuer, wenn er jedes mal sagt dass er nicht hin will. Natürlich sagte er dann nach diesem Training, dass er weiter hingehen will und es ist ja voll cool, aber wir machen erst mal Pause und schauen dann wie es nächstes Jahr aussieht. Danach sind wir erst mal Heim. Es war mal wieder Bundesligaauftakt und Lukas wollte diesen unbedingt sehen. Nachmittags hatten wir ein Playdate mit einem Mädchen aus Noahs Klasse vereinbart. Die Eltern hatten Kontakt zu uns aufgenommen, da sie meinten das es schön wäre, wenn die Zwei vielleicht schon bekannte Gesichter sehen, wenn sie mit der Preschool beginnen. Sie hatten ebenso einen 4 jährigen Sohn, mit dem sich Noah natürlich auch super verstand, sogar etwas besser als mit seiner kleinen Freundin, aber zum Schluß spielten sie dann alle zusammen! Es war ein nettes und gutes Playdate! Die Eltern sind auch sehr nett, man weiß ja nie was für Menschen man kennenlernt, aber wie heißt es so schön: Gleiches zieht Gleiches an! Der Samstag verlief dann noch recht unspektakulär. Wir haben dann unseren Einkauf bei Trader Joe's gemacht und haben das schöne Wetter genoßen!

Sonntag war für Lukas ein toller Tag! Er hatte sich ein Ticket zu den US Open geholt, die hier derzeit waren! Am späten Vormittag hatte er sich dann mit seinem Kollegen getroffen und sind dann nach Brooklyn zu den Stadien gefahren! Immer wieder schickte er uns Bilder von dem Event und ich schaute, ob ich ihn zufällig in den Rängen im TV erkannte, aber leider erfolglos! Er war bei dem Spiel von Serena Williams und Rafael Nadal. Es war ein super Highlight für ihn und sehr spannend! Er kam begeistert am Abend wieder zu Hause an!

 

Bei uns zu Hause gab es an diesem Tag auch ein kleines Highlight. Es kamen die Fensterputzer. Einmal im Jahr kommen diese und putzen die ganzen Fenster von außen! Tage zuvor hatten wir schon eine Email mit der Info erhalten, dass am Wochenende bei gutem Wetter die Fensterputzer kommen werden. Als ich in der Küche war, hörte ich auf einmal ein bisschen Gepolter und ein Seil hing auf einmal vor unserem Fenster. Kurze Zeit später hing dann der erste Fensterputzer vor dem Küchenfenster! Das ging ruck zuck, der war so schnell und sauber ich war platt! Ein paar Minuten später kamen an allen Fenster die Seile runter und wir waren von mehreren Fensterputzern umgeben. Noah fand das total toll und hat ganz schüchtern gewunken, allerdings waren diese sehr diskret und haben nicht großartig rein geschaut, so dass sie Noah gar nicht so wahrgenommen haben. Ich musste mich total beeilen um Fotos zu machen, da die Männer unglaublich schnell waren! Ich war echt beeindruckt, wie die so in den Seilen hingen, manchmal sah es ganz schön riskant aus! So schnell sie da waren, waren sie dann auch wieder weg! Blitzblank sind nun die Fenster von außen wieder, schade dass sie nicht auch innen putzen! Abends erzählte Noah seinem Papa ganz aufgeregt, dass Männer vor unseren Fenstern hingen, das war ein Highlight für ihn und die Mama war über saubere Fenster glücklich! Schon wieder war die Woche ruck zuck rum!

Eine schöne Woche mit vielen tollen Ereignissen

Donnerstag, 13.09.2018

20.08.18-26.08.18

(kann unbezahlte Werbung beinhalten)

 

Montags begann die Woche nicht so prickelnd, die Jungs waren beide total verrotzt. Das hieß für uns, wir bleiben heute daheim, so dass sie sich ausruhen konnten, denn schließlich hatte Mika ja am Freitag Geburtstag und sollte bis dahin fit sein. Wir haben dann tagsüber 'zusammen' Ciabattabrötchen und Germknödel für den Papa gemacht! Noah war ganz stolz, dass er mit geholfen hat. Da die Jungs abends früh ins Bett gegangen sind, konnten wir neben unserer derzeitigen Lieblingsserie "Narcos", ein paar Möbel die wir ausgesucht hatten, bestellen.

Dienstags machte Lukas Homeoffice, denn unser Esszimmer wurde heute geliefert. Ich hatte mich den Tag über mit den Jungs beschäftigt und am Nachmittag als die Lieferung kam, haben die Zwei ihren Papa tatkräftig beim Aufbau unterstützt. Ich war so happy - endlich hatten wir ein Esszimmer , an dem wir nun gemeinsam richtig sitzen und essen konnten! Als Noah das erste Mal mit seinem Stuhl am Tisch saß, meinte er: "Mama das ist so schön am Tisch zu sitzen!". Lukas konnte es dann gleich auch noch zum weiterarbeiten nutzen. Nachdem Lukas mit Homeoffice fertig war, sind wir gemeinsam zum Disney Store am Times Squaure gelaufen. Ich wollte dort noch ein paar Sachen für Mikas Geburtstag besorgen. Allerdings wurden wir da nicht fündig und wir sind dann noch zu dem riesen K-Mart weiter gegangen. Dort hab ich dann einiges gefunden, was ich an Deko gebraucht hatte. Beim Heim laufen merkte man, dass gerade Urlaubszeit ist und viele in Urlaub gefahren sind. Es war richtig "leer" auf den Straßen. Also für New Yorker Verhältnisse....

Mittwochs ist Lukas hier zum ersten Mal zum Soccer gegangen! Fußball hat hier nicht den Stellenwert wie in Deutschland. Hier sind es eher Baseball, Football und Basketball, die die Menschen begeistern. Es war ganz gut und eine Erfahrung wert meinte er, aber es ist jetzt nicht so, dass er wie in Deutschland des Öfteren ins Stadion gehen muss. 

Am Donnerstag waren wir drei den ganzen Tag unterwegs. Zuerst waren wir bei schönem Wetter auf einem Spielplatz, nachdem die Jungs sich schwer lösen konnten, sind wir noch Zutaten für Mikas Geburtstagskuchen einkaufen gegangen und im Anschluß zu Noahs Lieblingsdekoladen. Dort haben wir dann für Mika einen Helium Ballon gekauft! Das Gute ist, wenn die Kids noch so klein sind, sie wissen nicht dass die Geschenke und Deko für sie gedacht sind! Als die Jungs dann geschlafen und gespielt haben, habe ich mich ans backen gemacht. Leider ist der Kuchen nicht so geworden wie gedacht, also eher gesagt er ist nichts geworden. Bis spät abends hab ich versucht ihn irgendwie zu retten. Ich komme mit dem Gasbackofen hier noch nicht so richtig klar. Mal schauen ob wir überhaupt Freunde werden. Aber egal, wenn man später Schokoguss drüber macht sieht man eh nichts mehr!

Freitags hatte mein kleines Baby seinen 1. Geburtstag! Da wird die Mami mal wieder sentimental! Wo ist die Zeit nur geblieben!?!?!? Ich habe das Gefühl beim zweiten Kind rast die Zeit noch viel schneller vorbei und ich kann mich noch erinnern, als wäre es gestern gewesen, wie schnell er doch auf die Welt wollte und genau so ein Schneller ist er auch jetzt noch! Seufz.... jetzt ist er schon ein Kleinkind und versucht schon immer mehr selbst zu laufen! Mommy and Daddy love you! So jetzt aber weiter, sonst kommen mir wieder die Tränen... Ich hatte abends noch alles dekoriert und vorbereitet, sodass morgens nur noch schnell beim Kuchen die Glasur drüber musste. Noah war total aufgeregt als er aufwachte. Er wusste das heute Mikas Geburtstag ist. Lukas hatte sich für heute Homeoffice genommen um den Tag einigermaßen mit uns zu verbringen. Noah rannte ins Wohnzimmer und schrie dann nur noch ganz laut "Oh wow Mika, schnell komm du hast heute Geburtstag! Kurz gewaschen und angezogen, konnte die Feier beginnen! Mika war total begeistert von den Luftballons die überall waren! Zur Feier des Tages gab es dann auch schon Kuchen zum Frühstück! Er schmeckte ganz gut! Besser als er aussah! Noah konnte es nicht abwarten und biss so schnell in den Kuchen rein, das ich gar nicht so schnell reagieren konnte. Geschenke auspacken und sofort damit spielen, beide Jungs hatten Spaß dabei.

Nach Mikas Mittagsschlaf sind wir dann in den Central Park gelaufen. Wir sind dieses mal am Lake vorbei. Viele sind dort mit kleinen Booten gefahren. Es war ein tolles Flair. Der langsame Sonnenuntergang und die tolle Aussicht. In diesem See ist alles voll mit Schildkröten. Wir waren total begeistert! Das hätten wir nicht gedacht, wir hätten mit Fischen gerechnet, aber nicht mit so vielen Schildkröten. An einem weiteren großen Felsen, haben wir sogar eine recht große Schnappschildkröte entdeckt, die am Ufer saß. Noah war total begeistert und wollte näher hin, aber das war mir dann doch etwas zu heikel, da ich wusste wie schnell diese Schildkröten sein können und wie stark sie zubeißen können. Neben uns fiel uns dann ein Gezwitscher auf und im Baum entdeckten wir dann ein paar wilde Wellensittiche. Ich fand das total toll! Wir sind dann noch etwas weiter um den See gelaufen, bis die Dämmerung kam und haben uns dann wieder auf den Heimweg gemacht. Am Abend haben wir dann noch unsere Kommode fürs Schlafzimmer bekommen und Lukas hat diese dann gleich noch aufgebaut. Allerdings unter erschwerten Bedingungen. wink

Samstags haben wir uns nach dem gewohnten Frühstück/ Sport und Einkauf auf dem Weg zur Chelsea Highline gemacht. Zu Fuß ca. 40 Minuten von uns entfernt! Es war tolles Wetter. Zwar etwas warm, aber perfekt um über die Highline zu laufen. Die Highline ist eine alte, nicht mehr genutzte, Güterzugstraße im Hudson Valley, die zu einer Parkanlage umgestaltet wurde. Diese ist ca. 2,3 km lang. Viele verschiedene Gärtner und Künstler haben hier dazu beigetragen und verschiedene Stilrichtungen eingebracht. Auch wird derzeit am Hudson Valley sehr viel neues erbaut und restauriert, da sie diesen Bezirk zum neuen Herzen von New York machen möchten. Was auch die Promis hier her zieht! In dem einen futuristischen Gebäude lebt z.B. Ariana Grande, eine sehr bekannte Sängerin, leider haben wir sie aber nicht gesehen. Es macht wirklich sehr viel Spaß dort durchzulaufen, es ist nochmal eine komplett andere Welt. In dem "Alt" und "Neu" mit viel Liebe zum Detail und Natur verbunden wird! Nun ist Chelsea noch mehr zu meiner favorite location geworden. Nachdem wir die Highline durchgelaufen sind, haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht, natürlich auch wieder zu Fuß! Mir macht es mittlerweile wirklich nichts mehr aus so viel zu laufen! Die Stadt und die Leute sind einfach so faszinierend und wir entdecken immer wieder Neues! Ca. 10 Straßen von unserm zu Hause entfernt, haben wir dann auch einen Pferdestall mit Reithalle entdeckt. Alles sehr gehobene Klasse. Man konnte durch kleine Fenster in das Gebäude rein schauen. Von außen hatte man nicht ansatzweise erkannt, das dort die ganzen Polizeipferde untergebracht waren. Zu Hause angekommen sind wir dann alle platt ins Bett gefallen und ich habe mal wieder gemerkt, wie sehr ich diese Stadt liebe!

Am Sonntag haben wir kurzerhand beschlossen nochmals zum Strand zu gehen, da wir gesagt bekamen, dass die Strandsaison nicht mehr lange gehen wird und wir das einigermaßen gute Wetter noch ausnutzen wollten. Mit all unseren Sachen haben wir uns dann zur Subway aufgemacht. Dort angekommen haben wir gemerkt, das wie so oft am Wochenende, mal wieder irgendwelche Bauarbeiten auf dem Weg dorthin sind und die Subway recht spät erst eintreffen würde. Schnell haben wir beschlossen, dass wir dann die andere Subway nach Coney Island nehmen und dann eben dort zum Strand gehen werden. Allerdings war dies auch nicht so eine gute Entscheidung, denn wir waren mit einer Subway unterwegs die recht lange dort hin gebraucht hatte und zu guter letzt sind wir dann auch beim Umsteigen in die falsche Subway eingestiegen. Das wird dann wohl ein kurzer Aufenthalt am Strand. Je näher wir nach Coney Island kamen, sah man immer mehr die Achterbahnen. Ich war echt total baff als wir aus der Subwaystation raus kamen! Ein riesen Ganzjahresjahrmarkt! Die Menschen strömten in Massen Richtung Strand und Attraktionen! Überall laute Musik und Geschreie aus den Fahrgeschäften. An der Strandpromenade angekommen, hatte ich das Gefühl als wären wir in Miami! Hier war die Devise - "Sehen und gesehen werden!". Die Menschen tanzten auf der Promenade zu Musik, die dort immer wieder aufgelegt wurde. Jung und Alt, alle Schichten und Kulturen, es war eine riesen Party! Wir suchten uns noch eine schöne Stelle am Strand, allerdings nur von kurzer Dauer, da es immer mehr zu zog. Da es aber nicht zu regnen angefangen hatte, sind wir die Promenade entlang gelaufen und haben uns dann noch das leckere Eis geholt, das sich vor einigen Wochen Lukas und Noah schonmal bei ihrem Ausflug dort geholt haben! Es war wirklich sehr lecker, selbst Mika mochte es! Leider fing es dann an zu regnen und es war auch schon recht spät, so haben wir uns dann wieder auf den Heimweg gemacht!

Fazit: Es war eine sehr schöne Woche mit vielen neuen Eindrücken und tollen Erlebnissen. 

New York erleben

Samstag, 08.09.2018

13.08-19.08.18

(kann unbezahlte Werbung beinhalten)

Was für ein Wochenbeginn, es schüttete den ganzen Tag wie aus Kübeln. Es hörte nicht auf, wir erlebten solch einen intensiven Regenschauer das erste Mail hier. Viel raus sind wir da dann natürlich nicht. Abends sind die Jungs dann runter ins Gym und haben da Fußball gespielt.

Am Dienstag war das Wetter genau so durchwachsen und immer wieder gab es heftige Gewitter. Nachmittags haben wir uns auf einem neuen Spielplatz mit unsren andren deutschen Freunden zum Playdate verabredet. Vorher sind wir dann erst noch kurz bei der Ärztin vorbei, um einen Termin zum Check up für Noah seine Untersuchungen auszumachen, die er für die Preschool benötigt. Das ist schon anders, da kommt man zur Tür bei der Ärztin rein und wird erstmal mit einem freundlichen "Hello my lovely!" begrüßt! Ist auch ganz nett! Danach sind wir zum Playground los gelaufen, irgendwie sah der Himmel schon so komisch aus, aber laut WetterApp sollte eigentlich kein Unwetter runter kommen. Nach fünf Minuten fing es an zu regnen, aber das war noch in Ordnung es war ja warm, da macht das bisschen Regen nichts aus! Bis es auf einmal stockfinster wurde und ein sehr lauter Knall zu hören war und da fing es auch schon an! Sinnflutartig kam der Regen vom Himmel! Ich rannte mit den Kindern nur noch los und schaute das ich mich irgendwo einigermaßen unterstellen konnte! Ein Gewitter genau über uns! Die Blitze kamen grad so runter und schlugen teilweise in die hohen Tower gegenüber von uns mit ohrenbeteubenden Donnerschlägen ein. Die Jungs hatten Angst und ich empfand es auch als etwas unheimlich! Die Straßengullis konnten das Wasser schon gar nicht mehr aufnehmen und so stand überall auch schon das Wasser auf den Gehwegen! Trotz Unterstellung wurden wir nass.

Als es dann einigermaßen besser wurde sind wir weiter gelaufen. Beim Spielplatz angekommen kam das Ganze noch einmal und wir haben uns da dann alle bei den Toiletten unterstellen müssen. Typisch Deutsch waren wir dann aber später die Einzigen, die dort ihre Kinder im Nassen haben spielen lassen. Die Amis sind hier etwas anders. Die kennen keine Matschhosen für Kinder. Noah machte der Regen überhaupt nichts aus und fuhr mit seinem Roller als wäre nichts.  

Am Abend kam dann der erste Teppich, den wir uns im Internet nach dem ganzen Desaster mit Ikea bestellt hatten. Wir haben dann am Abend gleich den zu kleinen Teppich in das Kinderzimmer gelegt und den größeren ausgebreitet.

 

Donnerstags konnten wir dann endlich wieder raus und das Wetter genießen. Auf dem Spielplatz findet Noah jetzt immer Anschluss und sucht sich schnell Gleichgesinnte aus! Es ist schön zu sehen, das es ihm immer leichter fällt, auch mit der Sprache! Ich hatte nun endlich auch, durch eine nette Empfehlung in einem kleinen Einkaufsladen um die Ecke, ein Brot gefunden das dem deutschen Brot recht ähnlich kam! Was mich wirklich sehr freute. Nachmittags kam dann auch schon der zweite Teppich. Langsam ging es voran und es wird immer mehr zu einem schön eingerichteten zu Hause. Da die Jungs am Abend früh ins Bett sind, konnten Lukas und ich abwechselnd runter ins Gym und ich hatte auch mal wieder etwas Mamifrei und konnte meinen Kopf auf dem Laufband frei laufen. 

 

Donnerstags hatte Lukas von der Arbeit aus einen Ausflug. Sie machten eine Bootstour rund um New York! Er schickte mir immer wieder tolle Bilder was er unterwegs so alles sah. Es war eine tolle Bootstour die wir so einmal auch zusammen machen müssen. Auch sind sie bei uns am Tower vorbei gefahren. Leider hat er nicht gesehen, wie ich winkend am Fenster stand.Im Anschluß sind sie dann noch in eine Pierbar direkt an Hudson. Ein schöner feuchtfröhlicher Ausklang. Es war ein schöner Tag für Lukas und sein Team.

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Freitags haben Lukas und ich spontan vereinbart das wir zum Pier 62 nach Chelsea runter laufen. Lukas kam vom Geschäft aus direkt an den Hudson und ich bin von daheim aus losgelaufen. Auf der halben Strecke haben wir uns dann getroffen.  Es war wieder schwülwarmes Wetter - die Luftfeuchtigkeit war wieder bei über 90%. Da klebt wieder alles an einem. Die Jungs hatten mir dann alles gezeigt, wo sie einige Tage zuvor schon mit ihren Rollern vorbei gefahren sind. Am Hubschrauberplatz vorbei, bei dem auf dem Parkplatz ein teures Auto nach dem anderen stand. Es war echt klasse mal so nah zu sein und ich hab auch mal erlebt, was für eine Wucht der Wind der Rotorenblätter hat. Am Pier angekommen durfte Noah dann wieder Karussell fahren und danach liefen wir nach Chelsea rein.

Da es nach einem Gewitter aussah, haben wir kurzerhand beschlossen nur in den Chelsea Market rein zu gehen, aber nicht die Highline entlang zu laufen, da diese ja draußen ist. Das haben wir dann auf etwas später verschoben. Chelsea ist ein toller Stadtteil. Viel alte Industriehäuser mit modernen Bauelementen gemixt! Das sah wirklich klasse aus und wurde so zu einem meiner Lieblingsorte ernannt. Der Markt ist genau gegenüber vom Googlegebäude, alles mit Kameras überwacht. Im Market drin war es richtig klasse. Es ist ein ehemaliger Fabrikkomplex, in dem der Oreo-Keks erfunden wurde. Dort drin befinden sich verschiedene kleine Einkaufsläden aber auch tolle Lebensmittelstände - eher Dinge die man nicht so alltäglich sieht! Das Ambiente des alten Gebäudes wurde beibehalten und durch die modernen Läden gab es einen tollen Flair. Wir sind ganz gemütlich durchgeschlendert. Es ist definitv ein Besuch wert, nicht nur wenn man etwas essen oder einkaufen möchte.

Danach haben wir uns auch schon wieder auf den Heimweg gemacht. An einem italienischen Eisladen, konnte ich dann nicht vorbei laufen und musste mir eine Kugel Eis holen, da das Eis dort so toll aussah! Es schmeckte mir und Mika auch wirklich sehr gut, aber bei der Kugel für 6$ war das auch zu erwarten! Die Jungs schliefen auf dem Heimweg dann auch vollens ein und wir konnten sie dann beide grad so ins Bett legen.

Samstag früh waren die beiden Jungs schon sehr früh wach. Bei Beiden fingen etwas die Nasen an zu laufen. Das Esszimmer, das wir ein paar Tage zuvor bestellt hatten, sollte heute kurzfristig schon geliefert werde. Aus dem Grund bin ich mit Noah allein ins Turnen gegangen und Lukas ist mit Mika daheim geblieben. Noah hat es natürlich total gefreut, dass er mal ganz allein mit Mama unterwegs war, allerdings war es mit Mika keine so gute Idee. Er war irgendwann tot müde und konnte ohne Mama nicht in den Schlaf finden. Er war immer wieder am weinen. Eigentlich war es so gedacht, das Noah und ich nach dem Sport schnell noch einkaufen gehen, aber das hatte sich erledigt. Aber dann die Erleichterung: Lukas schickte mir ein paar Minuten später ein Bild vom schlafenden Mika. Wir haben dann einen Schnelleinkauf hingelegt, sodass wir zu schnell Hause sind falls er nochmal anfängt zu weinen. Leider hatten wir umsonst auf die Lieferung gewartet, sie sollte nun doch erst am Dienstag kommen. Spontan haben wir beschlossen zu Ikea zu fahren, da wir noch Bettzeug für Gäste und ein paar kleine Dinge besorgen wollten. Also sind wir mal wieder zu Ikea gefahren. Wir verbinden diese Einkäufe aber auch gerne mit einem Hot Dog und einem Eis bei Ikea! Dieses mal haben wir aber alles gefunden und haben alles gleich mit nach Hause nehmen können. 

Sonntags sind wir in das American museum of natural history gegangen. Es ist gar nicht weit von uns entfernt. Es war der perfekte Tag um ins Museum zu gehen, dass hatten wir auch gemerkt als wir dort angekommen sind. Eine ewige Warteschlange bis um die Straße herum. Da wollten wir uns definitiv nicht anstellen. Noah merkte schon, dass wir mit dem Gedanken spielten wieder nach Hause zu gehen, aber er wollte doch unbedingt Dinos und Tiger sehen. Mir ist dann aber aufgefallen, das es noch einen Eingang für Rollstuhlfahrer geben musste und wir hatten ja den Buggy dabei mit dem wir die vielen Stufen am normalen Eingang schwer hoch gekommen wären. Also haben wir mal den anderen Eingang gesucht. Als wir ihn gefunden haben, war dort zwar auch eine Schlange, aber überhaupt nicht mit dem zu vergleichen, was wir vorher gesehen hatten. Ein New Yorker sagte mir dann, das dies auch als Eingang von den Insidern genutzt wird und der Haupteingang von den Touristen und denen die sich nicht auskennen! Gut zu wissen! So können wir uns in Zukunft Wartezeiten ersparen. Innen angekommen war aber eine ebenso lange Schlange am Kassenbereich. Lukas hat dann aber einen Automaten an der Seite gefunden, an dem man Schnelltickets raus lassen konnten und so konnten wir wieder eine lange Schlange umgehen. Dieses Museum ist so riesig. Es ist unglaublich insgesamt gibt es fünf Stockwerke, 45 Hallen und noch extra Zenter. Es gibt extra Apps, die durch das Museum führen. Oder auch Führungen. Da Noah unbedingt die Dinos sehen wollte, haben wir dort begonnen. Allerdings hat ihn schnell die Lust verlassen - er konnte damit noch nicht so viel anfangen. Die Skelette hatten ihn nicht so wirklich interessiert. Als wir dann in den Bereich kamen, indem man die Tiere anschauen kann, wie sie in Wirklichkeit aussehen, fand er es schon interessanter, allerdings war er dann so kaputt, dass er dann auch in seinem Buggy eingeschlafen ist. Da wir beschlossen hatten beim nächsten mal eine Jahreskarte zu kaufen, war es dann auch nicht so schlimm! Wir sind dann noch ein paar Hallen durchgelaufen! Ein tolles Museum! Wir sind in den verschiedenen Ländern gewesen, haben unterschiedliche Tierarten inspiziert und waren auf verschiedenen Kontinenten! Es ist definitv ein Besuch wert, wenn man einmal in New York ist. Wir haben in dieser Zeit nicht ansatzweise alles entdecken können, was wir aber definitiv noch machen werden. Als dann das Museum geschlossen hatte, haben wir uns auf dem Heimweg noch etwas zum Abendessen geholt und haben die letzten Stunden noch gemütlich ausklingen lassen.

      

 

Servicewüste Amerika und Vorbereitungen für Daddy's Birthday!

Sonntag, 02.09.2018

06.08.-12.08.18

(kann unbezahlte Werbung beinhalten)

 

Wenn wir am Wochenende recht viel unterwegs sind, machen wir dann am Anfang der Woche nicht ganz so viel und so waren wir dann nur bei uns im Haus im Playroom. Das reicht aber auch vollkommen aus, denn meistens toben die Jungs sich dabei so aus, dass sie danach eh kaputt sind. Und wenn dann noch Noahs Kumpel hier vom Haus dabei ist, ist das ein Highlight der Höchstklasse! Noah und sein Kumpel sind schon so ein eingeschworenes Team und sich wirklich sehr ähnlich, ich würde fast sagen es ist  "Liebe auf den ersten Blick!" Es freut mich sehr, denn die zwei großen Jungs haben richtig viel Spaß! Dienstags waren wir dann das erste Mal bei unseren Bekannten in der Wohnung einige Stockwerke über uns. Die Jungs haben zusammen gespielt und wir Kaffee getrunken, bevor wir in den Playroom zum turnen gegangen sind. Abends waren dann alle fix und fertig, sodass ich eigentlich dachte, Noah und Mika gehen heute mal früh ins Bett und ich kann ein paar Sachen erledigen, aber nix da! Memo an mich: Nie etwas planen, denn mit den Zweien kommt es eh immer anders! Lukas schrieb ich noch, dass er die Jungs heute wahrscheinlich nicht mehr sehen wird, da sie echt schon kaputt waren. Aber wer war dann abends noch zu viert im Pool? Richtig die Wieczi's. 😂

Am Mittwoch Nachmittag hatte Lukas kurzfristig beschlossen zu IKEA zu fahren, da unsere Lieferung immer noch nicht da war! Es waren jetzt schon vier Wochen vergangen und nichts hatte sich getan! Jemanden telefonisch oder per Mail zu erreichen, die reinste Katastrophe! Ansage zu Anfang des Telefonates war das man bis zu 1 Stunde Wartezeit bis zum nächsten freien Mitarbeiter hatte! Service wird hier in dieser Form nicht sehr groß geschrieben! Da ist die Servicewüste Deutschland nichts dagegen!!! Er wollte direkt von der Arbeit aus nach Brooklyn fahren, aber er hatte keinerlei Unterlagen dabei und extra noch einmal Heim fahren und dann wieder los, wollte er nicht. So hab ich ihm dann angeboten mit den Jungs und den Unterlagen zu ihm an sein Büro kommen und dann gemeinsam dort hin zu fahren!  Allerdings hieß das für mich das allererste mal mit den Jungs alleine Subway fahren! Puh ok! Das schaff ich, es gibt immer ein erstes Mal! Gut, viel falsch machen, außer in die falsche Richtung oder in die falsche Sub steigen, kann ja nicht passieren! Lukas hätte mich dann eventuell nur irgendwo im Underground raus fischen müssen! Ich hab mir aber den Weg vorher in der App nochmal angeschaut und Lukas hatte es mir dann auch nochmal kurz geschrieben und ein wenig kannte ich mich ja jetzt auch schon aus! Alles zusammen und fertig gerichtet haben wir uns dann auf den Weg gemacht! Es hat alles super geklappt. Umsteigen und das zurechtfinden war problemlos. Bis auf das ein Aufzug außer Betrieb war, da durfte mir dann aber ein netter junger Mann beim Hochtragen helfen! An der Grand Central Station angekommen haben wir uns dann allerdings irgendwie verpasst! Ich war schon komplett draußen und stand schon außerhalb an der Straße von Lukas seinem Büro und Lukas suchte mich unten in der Subway Station. Nach ein paar Whatsapp haben wir uns dann aber gefunden.

Er meinte dann er würde uns gerne seinen Kolleginnen und Kollegen vorstellen, ich war echt froh, dass ich mich und die Jungs hübsch zurecht gemacht hatte, so dass sie keinen schlechten Eindruck von uns hatten. 😉Lukas sein Büro hat einen Wahnsinns-Ausblick aus dem Konferenzraum. Es war richtig beeindruckend! Seine Chefin und die Kolleginnen waren sehr nett und wie es natürlich der Zufall so wollte, kam dann auch noch der CEO im Büro vorbei als alle wegen uns vom Arbeiten abgehalten wurden. Er war aber sehr nett und hielt auch einen kurzen Smalltalk mit uns! Danach sind wir dann zu Ikea los gegangen!

Dort angekommen mussten wir eine Nummer ziehen um überhaupt mal das Problem zu schildern! Tja was soll ich sagen wir waren insgesamt 3!! Stunden dort! Bis wir dran kamen, dauerte es recht lange und bis dann unser Problem gelöst wurde ewig! Von weitem erkannte ich an Lukas seiner Körpersprache schon, dass er kurz vorm explodieren war, aber es hat sich dann zum Glück gelöst und wir haben unser komplettes Geld wieder zurück bekommen. Es war dann schon dunkel als wird raus sind und wir haben dann gerade noch das letzte Wassertaxi bekommen! Aber was soll ich sagen, wäre das nicht gewesen, hätten wir diesen unglaublich tollen Ausblick bei Nacht auf unsere Lieblingsstadt verpasst und der Frust und Ärger war so recht schnell wieder verflogen. Wir sind dann noch ein Stück zu Fuß durch die Wall Street gelaufen die abends auch sehr imposant ist! 

Donnerstag und Freitag haben wir Lukas sein Geburtstag ein wenig vorbereitet. Die Jungs und ich waren Deko holen und haben den Biskuit gebacken. Was man hier an Dekoartikel bekommt ist echt toll! Ein richtiges Paradies! Ich musste Noah ein bisschen beim einkaufen bremsen, andauernd kam er mit neuen Sachen an, die wir unbedingt für Papa kaufen sollten. Es gab dein ein paar Batman Sachen und ein Helium Luftballon. Daheim haben wir dann alles in meinem Kleiderschrank versteckt und Noah und ich haben ausgemacht, das es eine Überraschung für Papa sein soll, aber natürlich konnte Noah die Überraschung abends nicht lange für sich behalten! 🙈 Da ich ein paar Tage zuvor endlich den Thermi mit dem Transformator in Betrieb bekommen habe, war dieser dann für der allerersten Backversuch bereit und es hat alles ganz gut geklappt. Der Biskuit ging zwar nicht ganz so wie gewohnt auf, da hier die Zutaten ein wenig anders sind und ich musste zwei backen, aber ich war zufrieden! 

Samstag hatte dann Papa Geburtstag! Die Jungs hatten heute so lange geschlafen, wie sie das schon lange nicht mehr gemacht haben und das hatte mir in der Planung alles etwas umgeschmissen, denn so war ich ja auch viel länger im Bett als sonst! So hab ich dann den Kuchen erst recht spät fertig bekommen und wir konnten ihn dann erst zum Nachmittag essen. Aber Lukas hat sich trotzdem riesig gefreut, da ich versucht hatte seine Lieblingstorte einigermaßen ohne die Zutaten aus Deutchland nachzubacken. Es ist mir einigermaßen gelungen.

Noah hatte dann noch ein Bild für seinen Papa als Geschenk gemalt und ist dann als er fertig war zu seinem Papa ins Schlafzimmer gerannt und Happy Birthday gerufen! Da war dann auch der Papa wach! 😜Es war etwas unbeständiges Wetter aus dem Grund hatten wir nicht so viel unternommen und das Geburtstagskind konnte sich den ganzen Tag entspannen und die Zeit mit seinen Jungs und mir genießen, was ihm am meisten gefallen hat. Nachmittags haben wir versucht einen kurzen Spaziergang bei uns zu machen, mussten aber recht schnell wieder umkehren, da ein starkes Gewitter aufkam. Abends sind wir dann in ein gutes griechisches Restaurant bei uns in der Nähe gegangen um den Geburtstag schön ausklingen zu lassen! Es war wirklich sehr lecker, der Service dort war unglaublich toll und zuvorkommend und es war ein schöner Abschluß. 

 

Sonntags haben wir uns vormittags zum restlichen Kuchen essen und Spielen mit unseren deutschen Bekannten aus dem Tower getroffen, da diese dann auch für drei Wochen nach Deutschland in Urlaub gehen. So konnten die Jungs dann nochmal miteinander spielen und die Zeit zusammen zum toben nutzen. Nachmittags haben wir dann spontan entschlossen zu einem Spielplatz zu gehen, der richtig schön sein soll, allerdings auch etwas weiter entfernt. Auf dem weg dort hin haben wir dann leider einen kleinen Fehler gemacht der etwas Trauer bei Noah ausgelöst hatte. Über uns fliegen immer sehr viele Flugzeuge und so hat Lukas dann zwischendurch mal gemeint -"Noah schau mal da oben sitzt vielleicht gerade dein Freund drin, winke ihm mal!" Noah fing an ganz wild nach oben zu winken, seinen Namen ganz laut zu schreien und rannte dem Flugzeug hinterher und fing dabei an zu weinen. Er vermisste seinen Kumpel jetzt schon. Wir konnten ihn aber irgendwann dann wieder etwas ablenken, da wir dann beim Playground angekommen waren. Dieser war ganz süß gemacht mit Nilpferdfiguren aus dem Grund hieß er auch Hippo-Playground. Nach einer Weile haben wir uns wieder auf de Rückweg gemacht. Es war mal ein ruhiges und entspanntes Wochenende in NY City!

Arzt / Alltag / Mama hat Heimweh / polnisches Viertel / Beach

Dienstag, 28.08.2018

30.07 - 05.08.2018 (enthält unbezahlte Werbung wg. Markenkennung)

Mika ging es montags leider noch nicht richtig gut und so haben wir beschlossen zum Arzt zu gehen! Natürlich hatte unsere Ärztin jetzt gerade Urlaub! Kaum Schließtage in New York und wir erwischen natürlich wieder einen davon! So hat Lukas einen Vertretungsarzt raus gesucht und für den Mittag einen Termin vereinbart! Da ich diese Ärztin nicht kannte, kam Lukas dann mit dazu. Ich hatte den Verdacht das Mika das Drei-Tage-Fieber hat, nach der Untersuchung meinte sie er hat einen Virus und es müsste ihm Mitte der Woche wieder besser gehen! Wir haben uns dann noch schnell zusammen etwas zum Mittagessen geholt und danach fuhr Lukas wieder ins Geschäft und wir gingen nach Hause.

Dienstags ging es Mika dann wieder besser, das Fieber war so schnell weg wie es kam und wie ich vermutet habe, bekam er den typischen Drei-Tage-Fieber Ausschlag! So dann hätten wir das auch, die erste Kinderkrankheit haben wir dann schonmal durch gemacht. Die kommenden Tage haben wir etwas gechillter laufen lassen und uns nur für kurze Playdates mit unsren deutschen Freunden auf dem Playground und bei uns im Playroom im Haus verabredet, sodass sich Mika noch etwas erholen konnte! Noah hat entdeckt das Müsli gar nicht so schlecht ist, allerdings hat er sich auch etwas pappsüßes ausgesucht! Das man kaum essen kann. Ihm hat es aber geschmeckt, am Anfang zumindest.😜

     

 

Freitags war der allererste schlimme Tag für mich in New York! Morgens wachte ich schon auf und hatte irgendwie komische Laune. Ich wusste gar nicht warum, es gab eigentlich keinen Grund dafür. Irgendwie wurde es nicht besser und es kamen immer mehr Gefühle hoch, ich wusste nicht was los war. Es kam irgendwie einfach alles zusammen. Es kam alles irgendwie raus. Der Streß der letzten Wochen, Ängste, Unsicherheit, Überforderung, Heimweh...... Ich konnte mich nicht mehr zusammen reißen und beim Spielen im Kinderzimmer liefen mir nur noch die Tränen übers Gesicht und ich war nur noch am heulen. Die Jungs taten mir so leid, die wussten gar nicht was los war. Da saß ihre Mama und war nur am weinen. Noah kam immer wieder zu mir und fragte was los ist, warum ich denn traurig sei und nahm mich in den Arm, ich schluchzte immer weiter. Was für ein Bild, da versucht der kleine Schatz seine Mama zu trösten, die eigentlich immer seine Tränen trocknet. Als ich ihm erklärte warum ich weinte, dass ich wohl Heimweh hatte, meinte er nur: "Mama das ist doch nicht schlimm du kannst deine Mama anrufen und dann geht es dir wieder besser!" und dass von einem 3 Jährigen! Es war eigentlich zu süß! Man versucht immer stark zu sein und alles zu schaffen, aber irgendwann sind dann die Kräfte wohl doch einfach mal am Ende und es muss raus, das musste ich mir wohl auch einmal eingestehen. Im Laufe des Tages hatte ich mich dann langsam wieder gesammelt. Am Abend ging es mir dann schon wieder gut und ich war froh, dass es so schnell rum gegangen ist und ich nicht länger in diesem Loch hänge. Lukas wollte mich am Abend dann trotzdem etwas ablenken und wir sind zusammen zum K-Mart gegangen um dort nach Kinderspielzeug für Mikas Geburtstag und Kleinigkeiten für den Haushalt zu schauen. Dieser K-Mart ist vergleichbar mit dem Walmart, ein riesen Laden der wirklich auch alles hat, was man so braucht und auch nicht braucht! Wir haben natürlich ein paar Sachen gefunden. Ich habe endlich einen Duschvorhang fürs Gästebad gefunden um unseren Abstellplatz zu verstecken. Solange  kein Besuch da ist und wir die Wanne nicht brauchen, wird sie hierfür genutzt! Und Noah hat coole Leucht- Batman Schuhe bekommen.

  

Am Samstag konnten wir dann endlich zusammen nach Greenpoint ins polnische Viertel gehen. Nach dem üblichen Sport und Einkauf sind wir dann mit der Sub eine Stunde dort hin gefahren! Heute war es wieder extrem heiß und eine hohe Luftfeuchtigkeit, wir waren eigentlich nur am schwitzen. Aus der Sub raus wusste man auch hier, wie in Chinatown sofort, wir sind im polnischen Viertel! Es war nicht ganz so extrem, aber man sah überall polnische Läden, Schilder und man hörte um sich herum die Menschen polnisch sprechen. Wir wollten unbedingt ein paar Sachen einkaufen, Kuchen und Abendessen gehen. Lukas ist in ein paar Läden rein gegangen und hat sich angeschaut was man alles so alles so kaufen kann.


Wir haben dann recht schnell einen kleinen Laden mit Lebensmittel gefunden. Allerdings war der so schmal geschnitten, das wir getrennt einer nach dem andren rein mussten um die Sachen zu besorgen, die wir wollten. Wir haben einiges gefunden. Unsere Lieblingssuppen, einige Süßigkeiten, Kräuter, ein paar Dinge zum Kuchen backen, Rote Beete , Sauerkraut. Die Taschen waren voll und es war sogar recht günstig. Allerdings konnten wir nicht ganz so viel mit nehmen und auch nicht all das was wir wollten, da es einfach zu heiß war und es nicht heil zu Hause angekommen wäre. Danach habe ich in einem schönen kleinen Laden nebenan, der genau sowas hatte wofür ich mich sehr interessiere, ein tolles Buch von Louis L. Hay  (natürlich in englisch, schließlich will ich nach dieser Zeit perfekt sprechen, lesen und schreiben können) und eine schöne Kette gekauft. Da hatte uns auch der Verkäufer ein Restaurant empfohlen, wo wir auf jedenfall gut polnisch Essen gehen können!    

 

Weiter ging es dann erst noch zu einem kleinen Cafe, dort haben wir dann alle erst einmal ein Stück Kuchen gegessen! Er war wirklich sehr lecker. Das war wohl irgendwie so ein bisschen wie der "Dorf-Kaffeetreff" bei uns! Vielen kannten sich dort und es wurde über das Alltägliche, wie Politik, das Leben, die Leute, etc. gesprochen. Allerdings haben wir dort auch gemerkt, dass einzelne Amerikaner keine wirkliche Ahnung haben, was in Europa so vor sich geht, denn manche Ansichten waren doch noch sehr veraltet und das Bild, das sie über den Rest der Welt haben, etwas anders. Lukas hat dann noch eine Apotheke gefunden, die auch ein paar Medikamente aus Europa hatten, worüber ich sehr foh war.

Da es so heiß war, wollten wir nicht mehr viel weiter laufen und sind dann gleich ins Restaurant gegangen! Es war ein ganz uriges Restaurant und gut besucht, wir hatten gerade noch so einen Tisch bekommen. Man wurde gefragt, ob man eine englische oder polnische Speisekarte haben möchte. Es gab viele leckere Sachen auf der Karte und wir bestellten einiges! Allerdings etwas zu viel! Der Kuchen davor hatte uns schon gut gesättigt und die Portionen waren riesig! Lukas hatte seine Lieblingssuppe gegessen und jeder dann noch eine gemischte Platte mit Spezialitäten. Den Jungs hat es auch geschmeckt. Wir sind zum Schluß aus allen Nähten geplatzt. Beim nächsten Mal lassen wir den Kuchen und die Vorspeise weg und essen zusammen solch eine Platte! Das reicht vollkommen! Da es schon Abends war, haben wir uns dann mit einem vollgefressenen Bauch wieder auf den Heimweg gemacht! Zu Hause haben wir dann all unsere Einkäufe verstaut und Lukas war happy, dass er seine Lieblingssuppe für zu Hause hatte! Da alles super billig war, haben wir beschlossen alle paar Wochen rüber zu fahren und ein wenig einzukaufen!

Sonntag war es noch genau so heiß und deswegen hatten wir beschlossen zum Beach zu gehen, anders kann man dieses Wetter nicht aushalten und wer weiß wie oft wir noch zum Strand gehen können.    

Bei uns um die Ecke wurde ein Lüftungsrohr aufgestellt, das heiße Luft aus den Schächten ableitet. Da kommt man sich vor wie in einem Film, da man dot sowas immer wieder sieht. Ein paar Tage zuvor ist ein kleines Mädchen über den Gullideckel gelaufen und hatte sich durch den heißen aufsteigenden Dampf etwas verletzt, aus dem Grund wurde dies dann aufgestellt. Lukas, der Arme, durfte heute bei dem Wetter den Buggy den Berg hoch schieben und da Mika müde war, war er trotz der Temperaturen bei mir im Tuch. Dieses mal sind wir bis ganz zur letzten Haltestelle am Strand gefahren, da diese einen barrierefreien Ausstieg hat. Die Station bei der wir sonst immer aussteigen, hat kein Fahrstuhl und so haben wir immer den Buggy mit den Jungs drin die Treppen hoch und runter tragen tragen müssen. Zwar mussten wir etwas an der Promenade dann zu unserem Lieblingsplatz laufen, aber uns war das so lieber, als zu schleppen. Die Endstation war ganz cool. Es waren ganz viele kleine Läden mit Eis, Essen, Strandzeugs, etc. Wir haben dann den Tag in Ruhe genossen und um 18 Uhr, als die Lifeguards wieder alle aus dem Wasser gepfiffen haben, sind wir dann auch wieder nach Hause gegangen. Dies war dann erstmal der letzte Strandtag für die nächste Zeit. Denn das Wetter wurde leider etwas unbeständig.

 

 

 

 

Eine "normale" Woche mit viel Papa-Sohn-Zeit

Mittwoch, 22.08.2018

23.07.-29.07.18

Unter der Woche haben wir schon unseren Alltag! Lukas geht normal zur Arbeit und ich versuche für die Jungs die Tage abwechslungsreich zu gestalten. Wir gehen zu verschiedenen Spielplätzen und treffen uns zu Playdates. Noah wird jetzt immer offener, wenn er Kindern auf dem Spielplatz begegnet! Er schließt sich Preeschool Gruppen beim Spielen an oder findet jemanden in seinem Alter zum spielen. Er versucht immer mehr auf englisch zu sprechen, was er schon ganz toll macht! Wir haben durch eine deutsche Mama und ihre zwei Jungs eine weitere deutsche Mama kennengelernt! Ihr Sohn ist im gleichen Alter wie Noah und was richtig toll ist, im Gespräch haben wir dann raus gefunden, dass wir im gleichen Tower wohnen! Wie klasse ist das denn?!? Die Jungs haben sich auf anhieb gut verstanden und ich mich mit der Mama auch! Die Jungs konnten es gar nicht fassen, das sie im gleichen Haus wohnen! Als wir zusammen im Aufzug hoch gefahren sind, konnten sie sich schon gar nicht mehr trennen! Am nächsten Tag hat es bei uns an der Türe geklingelt und die zwei wollten nur kurz ihre Telefonnummern und ihre Apartementnummer vorbei bringen, aber Noah wollte unbedingt seinem neuen Freund sein Kinderzimmer zeigen und ganz spontan waren sie dann bei uns 1 1/2 Stunden zum spielen. Die zwei verstehen sich richtig gut! Wie zwei kleine Verbündete und beide blühen richtig auf! Es ist schön zu sehen, dass sie sich so gut verstehen! Nachmittags meinte Noah zu mir "Mama, weißt du, dass ist jetzt auch mein bester Freund in New York!" Mika macht auch immer mehr Sprünge in seiner Entwicklung. Er versucht immer mehr an der Couch und am Tisch entlang zu laufen, was ihm wirklich gut gelingt! Auch hat er wohl das musikalische Talent von seiner Mama geerbt, da er anfängt zu tanzen, wenn er Musik hört! Ja die Zeit vergeht und bald wird er schon ein Jahr alt! 

In dieser Woche hätte eigentlich ein erneuter Lieferversuch von IKEA stattfinden sollen und wir warteten wieder umsonst zu Hause! So langsam war ich wirklich sauer! Die Ware war schließlich bezahlt und wurde nicht geliefert! Mal schauen, ob sich die Lieferfirma die Tage nochmal meldet. Ansonsten müssen wir schauen we es weitergeht!

Freitags kam noch ein richtiges Unwetter, es sah aus wie im Film. Es wurde so dunkel, dass es schon etwas furchteinflößend war. Es kam dann ein heftiger Sturm mit einem richtig heftigen Gewitter. Wir sind dann am Abend alle zusammen schwimmen gegangen und als wir dann wieder hoch kamen und ich aufs Handy schaute, sah ich, dass wir eine Tornardo-Warnung auf den Handys hatten! Es ist aber zum Glück nichts runter gekommen! Aber ehrlich gesagt war es ein etwas komisches Gefühl zu wissen, es hätte einer kommen können.

 

In der Nacht von Freitag  auf Samstag fing Mika extrem an zu husten und bekam dann am Samstag früh leicht erhöhte Temperatur dazu. Das hieß für mich erstmal nicht mit zum Sport zu gehen und mit dem kleinen Schatz daheim zu bleiben und schauen, wie es sich entwickelt. Noah und Lukas sind dann allein zum Sport. Auf dem Heimweg sind sie an einem Playground vorbei gelaufen, auf dem ein kostenloses Kinderevent statt fand! Es gab Kinderschminken, Hüpfburg und verschiedene Spiele! Noah hatte richtig Spaß und kam als kleiner geschminkter Hai nach Hause!

 

 

Leider ging es Mika nicht besser und unsere Wochenendplanung hatte sich dadurch geändert. Die zwei Jungs haben sich dann ihre beiden Roller geschnappt und haben dann ein bisschen was unternommen! Sie sind Eis essen gegangen und Noah durfte sich sein eigenes Eis zusammen stellen. Zumindest war auch etwas Obst dabei! Im Anschluß sind sie weiter zum deutschen Laden in der East Side gefahren. Dort haben sie ein wenig eingekauft. Puddingpulver, Griesbrei, deutsche Wurst, Vanillezucker, Süßigkeiten, Kleinigkeiten die man hier sonst nicht so findet und doch ab und zu gerne mal wieder hätte! Mika ging es leider nicht besser und bekam immer höheres Fieber, weinte viel und schlief nur in meinem Arm. 

 

 

Sonntag sah es mit Mika leider nicht besser aus. Lukas hatte dann die Idee mit Noah ins New York Aquarium zu gehen. So sind dann die zwei Großen allein nach Brooklyn gefahren und ich wurde zwischendurch mit vielen Fotos versorgt. Das Aquarium ist auf Coney Island am Strand und so hatten die Zwei erstmal etwas zu sehen als sie ankamen, denn dort ist ein ganzjähriger "Jahrmarkt" mit Fahrgeschäften, Spielbuden, etc. Für Lukas und Noah ging ein Traum in Erfüllung und sie durften mit Pikachu ein Foto machen!

Das größere Highlight war aber das Aquarium mit dem neu eröffneten Haifischbecken! Noah hat es sehr gefallen und auch fleißig mit seiner Spielzeugkamera Fotos gemacht! Aber selbst Lukas war begeistert! Es ist ein sehr großes Aquarium mit einem Unterwassertunnel und einem extra Tunnel für Kinder

 

 

Zum Abschluß gab es dann noch ein Eis bei der berühmten Eisbude, welche Ihrem tollen Ruf gerecht wird! Als die Zwei dann abends wieder daheim waren ,erzählte Noah ganz begeistert und aufgeregt von seinem tollen Tag mit seinem Papa! Das hat den beiden auch gut getan! Ein Papa Sohn Wochenende!

 

 

 

Eine kleine Reise auf verschiedene Kontinente

Mittwoch, 15.08.2018

 21.7& 22.7.18

Dieses Wochenende wollten wir die verschiedenen Viertel in New York etwas erkunden! Geplant war für Samstag Greenpoint in Brooklyn, dort befindet sich das polnische Viertel und für Sonntag Chinatown! Aber es lief etwas anders als geplant!

Samstag waren die Jungs schon sehr früh wach. Als alle wach waren haben wir zusammen gemütlich gefrühstückt und danach ging es wieder zum Turnen! Wir gehen immer alle zusammen, da wir im Anschluss dann zu Trader Joe's (Werbung, blablabla) einkaufen gehen, dieser ist nur zwei Straßen entfernt. Am Vormittag war das Wetter etwas unbeständig. Wir kamen etwas durchnässt beim Sport an, da es gerade zu dem Zeitpunkt angefangen hat zu regnen als wir aus der Türe raus sind, das war ja mal wieder typisch! Noah hat es wieder richtig Spaß gemacht und er findet es auch super, dass wir ihm dabei zu sehen können. Er schaut dann oft nach einer Übung zu uns und will gelobt werden!😜 Mittlerweile hatte der Regen auch schon wieder aufgehört und wir konnten im Anschluß bei einer ekligen Schwüle einkaufen gehen. Da ich unbedingt eine Orchidee haben wollte (eine meiner Lieblingsblumen), konnte ich mir heute eine bei Trader kaufen. Lukas wollte mir die Tage zuvor schon eine Überraschung machen und eine bei dem Blumenladen um die Ecke holen, aber bei einem Preis von 90$ war ihm die Überraschung dann doch etwas zu teuer! Während dem Einkauf merkten wir schon, dass die Stimmung bei den Jungs etwas kippte, da beide schon richtig müde waren! Schließlich waren sie ja auch schon eine ganze Weile wach! Mika schlief auf dem Heimweg dann auch schon ein. Das passte ganz gut, dann konnten wir daheim denn Einkauf verstauen und wenn er wieder wach wird, gleich nach Brooklyn fahren. So war der Plan. Naja es kam dann etwas anders. Mika hatte recht lang geschlafen. In dieser Zeit ist dann auch Noah vor lauter Erschöpfung auf der Couch eingeschlafen und der Papa mit dazu! So da saß ich nun, bereit zu gehen, aber alle männlichen Mitglieder schliefen. Als dann nach einer sehr langen Zeit, einer nach dem andren wieder wach wurde, haben wir uns dann noch aufgemacht. Wir sind mit der Sub allerdings dann an der falschen Haltestelle ausgestiegen und durch Zufall bei einem Street Market raus gekommen. Da es dann doch schon recht spät am Nachmittag war und wir noch gut eine Dreiviertelstunde nach Greenpoint unterwegs gewesen wären, hätte sich das dann nicht mehr gelohnt. So sind wir dann ein bisschen über den Markt gebummelt und haben dort etwas gegessen und die Stände noch etwas angeschaut. Das polnische Viertel haben wir dann auf nächste Woche Samstag verschoben, denn Sonntags haben die Läden dort leider nicht geöffnet!

 

 

Sonntag. Morgens habe ich noch ein paar Cinnamon rolls gemacht, allerdings aus Fertigteig, da meine Küchenmaschine ja nicht funktioniert! Das ist hier in New York der totale Renner und wir lieben sie mittlerweile auch sehr! 

Nachdem wir gefrühstückt und uns alle angezogen haben, sind wir dann mit der Subway in Richtung Chinatown. Auf dem Weg dorthin ist uns aufgefallen, dass bei einem teuren Hotel an dem wir immer vorbei laufen, Absperrungen waren. Das hieß also, dort musste irgendjemand berühmtes untergekommen sein. Wir haben dann raus gefunden, dass Manchester City dort war. Lukas wollte etwas warten und schauen ob er vielleicht ein paar Spieler sieht und dann mit ihnen ein Foto machen kann. Lukas war etwas hibbelig, da er hoffte ein guten Schnappschuss zu bekommen. Eins hat er dann mit dem Trainer Arteta bekommen. Da die Spieler an diesem Tag allerdings "Freigang" hatten, kamen sie nicht alle zusammen raus und wir hätten ewig warten können bis wir jemand gesehn hätten, so haben wir uns nach einer halben Stunde entschieden weiter zu gehen.

In der Sub merkte man nach einer Weile das wir immer Näher nach Chinatown kamen, denn es waren fast nur noch Chinesen in der Bahn. Oben beim Tageslicht angekommen wusste man sofort wir waren richtig! Es war als wären wir auf einem anderen Kontinent und nicht mehr in New York. Um uns herum hörte man eigentlich nur noch Chinesisch. Die Menschen tümmelten sich hier durch die Straßen, es war ganz schön was los! Überall waren kleine Einkaufsstände mit Gewürzen, verschiedenen Lebensmitteln, Fischständen, Restaurants, Dekoläden, kleine Läden mit Mitbringseln, Massagen und und und. Ein buntes Treiben, viel zu sehen und auch viele neue Gerüche! Lukas hat sich bei einem chinesischen Bäcker dann erst einmal ein süßes Gebäck geholt, das er ganz lecker fand. Manche  Gerüche waren etwas gewöhnungsbedüftig und Noah hat sich ab und zu auch die Nase dabei zu gehoben und laut "Ihhhh Mama das stinkt!" gerufen. Gut das man uns nicht verstanden hat. Auch wurden wir immer wieder ganz heimlich von Verkäufern angesprochen, die gefälschte Markenwaren verkauften. Morgens meinte Lukas noch lachend, das heute der Tag gekommen sei, an dem ich dann überhaupt kein Fleisch mehr essen würde, da die Zubereitung und Art der Präsentation der Lebensmittel ja nicht ganz mit unserem gewohnten Standard zu vergleichen sind. Aber da ich gerne Reisedokus anschaue, wusste ich schon in etwa was auf mich zukommt. Allerdings hatte ich mit einigen Anblicken wirklich zu kämpfen. Es waren sehr viele Fische und Meerestiere ect. noch lebendig und in Miniwasserbecken oder sogar ohne Wasser, Noah war total beeindruckt, was er dort alles entdeckt hatte. Ich persönlich fand es schlimm. Auch sind die Hygienestandards etwas anders als gewohnt, aber wie heißt es so schön, andere Länder andere Sitten.

 

Die Krebse und Krabbentiere waren alle lebendig.

 

Wir sind dann noch durch einen kleinen Park gelaufen in dem traditionelle Musik gemacht wurde und man viele Rentner auf den Bänken sitzend oder eine Art Schach spielen sah.

Als wir weiter gelaufen sind haben wir entdeckt, dass "little Italy" direkt an Chinatwon angrenzt. So hatten wir das gar nicht auf dem Plan erkannt, waren aber begeistert, dass dies direkt eine Straße daneben war und so sind wir natürlich über die Straße direkt nach Italien weiter gegangen. Ehrlich gesagt empfand ich es hier etwas angenehmer. Wahrscheinlich einfach auch, weil es etwas "gewohntes" war. Auch die Gerüche waren angenehmer. Hier kam man sich direkt auch gleich wie in Italien vor. Überall wurde der italienische Flair verbreitet. Souvenirläden, Pizzerien, kleine Läden in denen man selbstgemachte Pasta oder süße Leckereien, Gelato und auch Mode kaufen konnte. Überall kamen einem die Düfte von Pasta und Pizza entgegen, da hätte Noah jetzt bestimmt nicht seine Nase zu gehoben und "Ihh" gesagt, allerdings hatte der im Buggy geschlafen!

 

 

Inmitten von "klein Italien" gab es dann auch noch einen Weihnachtsladen mit einer Dekoauswahl, was selbst mich platt machte! Jetzt weiß ich dann schonmal wo ich noch Weihnachtsdeko kaufen kann!😉Selbst Lukas fand es aber cool!

 

Als wir uns dann wieder in Richtung nach Hause auf gemacht haben, ist Lukas noch spontan in einen Barber Shop zum Haare schneiden! Den Heimweg sind wir wieder zu Fuß zurück gelaufen, so sieht man einfach immer mal wieder ein paar tolle Sachen! Streetart, lustige Schilder oder inmitten der Stadt ein süßes Häuschen bepflanzt. Zum Schluss hat uns dann noch ein Unwetter erwischt! Zwar sind wir immer nur gelaufen, wenn es nicht wie aus Kübeln vom Himmel gekommen ist, trotzdem sind wir klitschnass zu Hause angekommen! Die Jungs durften dann erstmal noch in die Wanne und später sind wir dann alle platt ins Bett gefallen! 

 

 

 

 

 

 

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